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Stories

to inspire life

Unser Leben verändert sich
ständig. Doch oft geschieht das
unbewusst - ohne unseren
Willen. Wir fragen uns dann,
wie uns das passieren konnte.
Was uns das sagen will. Doch
das ist reaktives Denken. Es
hilft uns vielleicht, die
Vergangenheit zu analysieren.
Aber es hilft uns nicht, unsere
Zukunft zu gestalten. Dafür
brauchen wir ein neues
Bewusstsein - eine neue Sicht
auf unser Leben. Nur dann ist
Weiterentwicklung möglich.
Andersfalls wiederholen wir
nur die gleichen Erfahrungen.
Diese Geschichten sind als
Inspiration gedacht, um das
eigene Denken zu erneuern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

04.12.2018

Gelassenheit

Diese Geschichte von einem alten Mann und seinem Pferd will uns daran erinnern, dass sich unser Leben ständig weiterentwickelt, sodass wir immer nur Momentaufnahmen sehen können - nie die ganze Wahrheit. Daher ist es wichtig, dass wir unser Leben nicht auf das reduzieren, was ist, sondern offen bleiben für neue Möglichkeiten.

Ein alter Mann lebt in einem kleinen Dorf irgendwo im Osten. Er ist sehr arm, aber er hat ein weißes Pferd, das so schön ist, dass selbst Könige ihn darum beneiden und ihm ungeheure Summen für das Tier bieten. Aber er sagt nur: „Dieses Tier ist mein Freund, und einen Freund verkauft man nicht.“

Doch eines Morgens, als er wie üblich in den Stall geht, um sein Pferd zu füttern, ist es verschwunden. Da sagen die Leute aus dem Dorf: „Du dummer alter Mann, wir haben dir gleich gesagt, verkauf dein Pferd, dann wärest du jetzt sorgenfrei. Jetzt ist es weg, so ein Unglück.“ Der alte Mann bleibt gelassen und sagt nur: „Geht nicht so weit, zu sagen, es sei ein Unglück, sagt einfach nur, das Pferd ist nicht im Stall.“ Die Leute schütteln den Kopf und wissen nicht, was er damit meint.

Monate später kommt das Pferd plötzlich zurück. Es war gar nicht gestohlen, sondern nur ausgebrochen. Und es bringt zwölf wunderschöne Wildpferde mit. Wieder kommen die Leute aus dem Dorf zu dem alten Mann und sagen: „Alter Mann, du warst weise, es hat sich tatsächlich als Segen erwiesen, es war gar kein Unglück.“ Der alte Mann sagt wieder gelassen: „Urteilt nicht, sagt einfach nur, das Pferd ist wieder da.“ Die Leute schütteln wieder den Kopf und verstehen nicht, was er meint.

Nach einiger Zeit fängt der einzige Sohn des alten Mannes an, die wilden Pferde zuzureiten. Dabei stürzt er und bricht sich beide Beine, sodass er nie wieder gehen kann. Die Leute kommen zu dem alten Mann und sagen: „Welch ein Unglück, du armer alter Mann, du hast die einzige Stütze deines Alters verloren.“ Der Alte sagt wieder: „Ihr lernt nichts dazu, ihr seid besessen von Urteilen, sagt einfach nur, mein Sohn hat sich die Beine gebrochen. Wer weiß, ob das ein Segen oder Fluch ist? Ihr lest ein Wort in einem Satz und wollt das ganze Buch beurteilen. Das Leben zeigt sich nur in Bruchstücken.“

Schließlich bricht ein Krieg aus und alle wehrfähigen jungen Männer werden eingezogen. Nur der Sohn des alten Mannes darf zu Hause bleiben, da er nicht fähig ist zu kämpfen. Wieder kommen die Leute zu dem alten Mann und sagen: „Wieder hattest du Recht, es war ein Segen, es war gar kein Unglück, dein Sohn hat sich beide Beine gebrochen, aber er ist wenigstens noch bei dir. Unsere Söhne sind für immer fort.“ – Die Antwort des alten Mannes kann man sich vorstellen…

 

 

12.11.2018

Selbstbewusstsein

Wie können wir souverän mit Kritik und Anfeindungen von anderen umgehen? Die folgende buddhistische Geschichte gibt hierauf eine Antwort.

Einst kam der Buddha in ein indisches Dorf. Und als die Menschen ihn sahen, baten sie ihn, sie zu lehren. Auch ein junger Mann, der eigentlich seinem Vater bei der Ernte helfen sollte, war dabei. Er hatte seinem Vater gesagt, dass er nur schnell beim Buddha vorbeischauen wolle und in einer Stunde wieder zurück sei. Aber er war so beeindruckt von den Worten des Buddha, dass er völlig die Zeit vergaß. Da schickte der Vater seinen anderen Sohn, um ihn zu holen. Doch ihm ging es genauso.

Als der Vater merkte, dass beide Söhne nicht zurückkamen, machte er sich voller Wut selbst auf den Weg zum Buddha. Er trat vor ihm hin und beschuldigte ihn, ein nichtsnutziger Herumtreiber zu sein, der nichts anderes im Sinne hätte, als die Jugend von ihren Pflichten abzuhalten. Der Buddha hörte dem Vater ruhig zu, und als dieser fertig war, sagte er: "Mein Freund, lass mich dir eine Frage stellen. Angenommen, da kommt ein Mann in dein Haus und bringt dir ein Geschenk. Du nimmst es an. Wem gehört es dann?" "Na, mir natürlich!" erwiderte der Mann etwas überrascht, denn er verstand den Sinn der Frage nicht.

"Und angenommen, dieser Mann kommt zu dir und bringt dir ein Geschenk, du aber weist es zurück. Wem gehört es in diesem Fall?" Der Mann war noch mehr irritiert: "Na, ihm natürlich, ich habe es ja zurückgewiesen. Aber was soll das alles?" "Ganz einfach, mein Freund. Du kommst zu mir und machst mir ein Geschenk: deine Wut. Ich will sie aber nicht und weise sie zurück. Sie gehört daher immer noch dir."

 

 

Toleranz

Wir sind Individuen mit unseren ganz eigenen Lebensvorstellungen. Doch manchmal vergessen wir das. Dann streitet man darüber, wer was wann gesagt oder getan hat - aber es gibt keine Einigung. Jeder hat seine eigene Sichtweise.  Denn wir können Konflikte nicht durch Meinungskämpfe lösen. Wir können sie nur durch Meinungsfreiheit überwinden. Dadurch, dass wir uns von der Meinung der anderen frei machen und uns auf uns selbst konzentrieren. Im Zenbuddhismus gibt es hierzu eine schöne Geschichte, die uns Mut machen will, unsere Individualität zu leben.

Zwei Mönche kamen auf ihrer Wanderung an einen Fluss. Dort stand eine wohlhabende Frau in kostbaren Kleidern. Offenbar wollte sie über den Fluss. Doch das Wasser war zu tief. Sie hätte ihre Kleider ruiniert. Ohne zu zögern ging einer der Mönche zu ihr hin, hob sie auf seine Schultern und trug sie über den Fluss. Dann verabschiedete er sich von ihr und setzte seine Wanderung fort. Nach einer Stunde fing der andere Mönch plötzlich an, ihn zu kritisieren: „Du weißt doch, dass wir Frauen nicht berühren dürfen. Wie konntest du nur gegen diese Regel verstoßen?“ Er hörte sich die Vorwürfe ruhig an. Dann antwortete er: „Ich habe die Frau vor einer Stunde am Fluss abgesetzt – aber wie es aussieht, trägst du sie immer noch.“

 
   
   
   
   
   
   
           
           
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