TANATARA IntegralesCoaching

 
     
     
     
 

August 2020

Intro

Mit diesem Blog möchte ich
Denkanstöße für ein neues
Bewusstsein im Umgang mit
ZEIT geben. Denn wir befinden
uns heute im wahrsten Sinne
des Wortes an einer
Zeitenwende, die uns
auffordert, unser Verständnis
von Zeit neu zu definieren.

Dazu tragen vor allem die
Erkenntnisse der
Quantenphysik, der Astrophysik
und der Neurobiologie bei.
Technologisch befinden wir uns
bereits in einem neuen
Zeitalter. Denn das Internet
kennt keine lineare Zeit, bei der
Prozesse nacheinander
ablaufen. Hier ist alles „just in
time“.

In diesem Blog möchte ich der
Frage nachgehen, wie wir
unser eigenes Bewusstsein
dieser neuen Zeitqualität
anpassen können.
 

 

 

 

Create your more

Trau dir mehr zu

   
 

Wir leben aktuell in einer Zwischenzeit. Und niemand weiß, wie lange diese Phase andauern wird. Aber es ist abzusehen, dass wir in eine Zukunft gehen, in der die Machtverhältnisse in der Welt neu geordnet werden. Und wie zu allen Zeiten, in denen es zu radikalen gesellschaftlichen Veränderungen kam, wird es auch hier Gewinner und Verlierer geben – und mit Sicherheit werden nicht die gewinnen, die abwarten und anderen die Regie überlassen, sondern die, die sich auf ihre eigene Intelligenz und Kreativität verlassen und die Verantwortung für ihre Zukunft selbst übernehmen.

Oft wird behauptet, dass die Pandemie ein Prozessbeschleuniger ist. Dass sie die Digitalisierung schneller vorantreibt, aber auch den Konkurs wirtschaftlich gefährdeter Unternehmen. Doch damit machen wir es uns zu einfach. Prozesse beschleunigen sich nicht von allein. Der exponentielle Anstieg an Infektionen im März / April lag nicht am Virus, sondern an unserem Verhalten. Und das gilt auch für alles andere, was in unserem Leben geschieht. Wir entscheiden immer selbst, wie schnell oder langsam sich Dinge entwickeln – auch wenn diese Entscheidungen oft unbewusst ablaufen.

   
 

Eigenverantwortung

   
 

Wir befinden uns gerade an einem sehr bedeutsamen Wendepunkt in unserer Evolution, der durch die Pandemie nur noch sichtbarer wird. Denn wir stehen vor einer Zeitenwende – dem Wandel vom Industrie- zum digitalen Zeitalter. Und dieser Wandel hat auch Einfluss auf unser Selbstverständnis. Denn in einer digitalen Welt bestimmt Kommunikation unser Leben. Wer heute wirtschaftlich erfolgreich sein will, muss sich mit Kommunikation auskennen und wissen, wie man mit Kommunikation Geschäfte macht.

Doch damit ist nicht die Technologie gemeint. Es geht um unsere individuellen Kommunikationsfähigkeiten. Denn in der digitalen Welt gewinnen nur die, die selbstbewusst und souverän mit Kommunikation umgehen können. Die wissen, wie sie das, was sie wollen, auch zielsicher kommunizieren können. Und die Lügen und Manipulationen erkennen und wissen damit umzugehen.

Kommunikation war schon immer ein Machtinstrument - denn wir wollen mit dem, was wir sagen, immer etwas erreichen. Aber nicht immer ist uns das Ziel klar. Und auch wenn wir wissen, was wir wollen, heißt das noch nicht, dass wir mit unserer Kommunikation auch erfolgreich sind. Das ist der Grund, warum heute immer mehr Menschen unter ihrem Job leiden – denn obwohl es immer mehr Meetings gibt, wird paradoxerweise viel Zeit damit verbracht über fehlende Kommunikation zu reden.

Und ausgerechnet jetzt werden wir noch mit einem Virus konfrontiert, das durch Kommunikation übertragen wird. Das zeigt einmal mehr, dass wir in einer Welt leben, in der alles mit allem vernetzt ist – auch wenn das unserem rationalen Denken verborgen bleibt. Doch niemand würde behaupten, dass Gefühle und Gedanken nicht real sind. Obwohl sie unsichtbar sind, prägen sie doch unser Leben. Und genau das macht Kommunikation aus.

Heute verwendet man gerne den Begriff „Narrativ“, um unsere Zeit und die Geschehnisse in der Welt besser zu verstehen. Aber diese Narrative resultieren aus Erfahrungen. Doch wir können die Herausforderungen einer global vernetzten Welt nicht mit einem rückwärts gerichteten Blick lösen. Wir müssen unsere Zukunft neu denken. Und dafür brauchen wir Narrative, die uns neue Perspektiven eröffnen.

Aber es geht noch um mehr. Wir brauchen nicht nur neue Perspektiven. Wir brauchen auch die nötige Ausdauer und Widerstandsfähigkeit, um sie zu realisieren - wir brauchen Verbindlichkeit in unserer Kommunikation. Weltweit gehen heute viele Menschen für ihre Freiheitsrechte auf die Straße. Doch freie Meinungsäußerung garantiert noch keinen Erfolg. Genauso wenig, wie sich Probleme nicht dadurch lösen lassen, dass man darüber spricht.

Create your more! Wir leben heute in einer Welt, in der wir für unser Wohlergehen selbst verantwortlich sind. Und dafür brauchen wir kommunikative Macht. Wir müssen lernen, uns als Schöpfer unserer eigenen Zukunft zu verstehen. Und das bedeutet: Was auch immer das MEHR ist, das wir erschaffen wollen – mehr Lebensfreude, mehr Selbstvertrauen, mehr Erfolg, mehr Geborgenheit - hängt davon ab, wie viel wir uns selbst zutrauen.

 

 

 

j

 

 

 

 

Juli 2020

 

 
 

Recovery

Alles auf Anfang

   
 

Haben Sie sich jemals gewünscht, Ihr Leben noch einmal neu zu beginnen? Damit meine ich nicht nur einzelne Abschnitte Ihres Lebens, wie man das üblicherweise macht, wenn man merkt, dass man über bestimmte Ansichten oder Beziehungen hinausgewachsen ist. Ich meine einen kompletten Neuanfang mit einem ganz neuen Blick auf Ihr Leben, Ihre Fähigkeiten, Ihre Identität. Diese Möglichkeit haben wir. Und viele spüren gerade jetzt - mitten in einer weltweiten Krise, dass es jetzt um mehr geht als einen Impfstoff, der uns unser gewohntes Leben zurückbringt.

Die Frage ist nur, was dieses MEHR ist. Wir wissen, dass es um mehr Engagement beim Klimaschutz, mehr digitale Bildung, mehr internationale Zusammenarbeit gehen muss, wenn wir noch größere Krisen vermeiden wollen. Aber etwas zu wissen heißt noch nicht es auch realisieren zu können. Das erleben wir ständig. Wie oft wissen Sie genau, was Sie wollen, haben aber Schwierigkeiten es umzusetzen? Sei es aus Angst vor den Konsequenzen, die damit verbunden sind - oder aus Unsicherheit, ob die eigenen Fähigkeiten ausreichen.

   
 

Lernbereitschaft

   
 

Das MEHR, um das es heute geht, muss also mehr Selbstvertrauen in unsere eigene Willenskraft sein. Gerade in einer Welt, die immer undurchsichtiger, schnelllebiger und widersprüchlicher wird, ist es umso wichtiger, dass wir uns auf uns selbst verlassen können. Oft wird behauptet, Selbstvertrauen entsteht durch Erfahrungen. Doch das stimmt nicht. Das Leben kennt keine Wiederholung. Es erneuert sich ständig - oder wie der griechische Philosoph Heraklit schon vor 2500 Jahren gesagt hat: „Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen.“

Wer an seinen Erfahrungen festhält, verliert daher den Anschluss an das Leben. Alle unsere Ängste und Unsicherheiten resultieren daraus, dass wir uns von Erfahrungen abhängig machen. Wir brauchen ein Selbstvertrauen, das in die Zukunft gerichtet ist. Das darauf basiert, was wir erleben wollen. Es geht also um einen Neuanfang im Denken: von einem vergangenheitsorientierten Denken hin zu einem zukunftsorientierten Denken.

Aber es gehört noch mehr dazu, um unsere Ziele zu realisieren. Wir müssen nicht nur daran glauben. Wir müssen uns auch auf unsere eigene Intelligenz – unser inneres Wissen - verlassen können. Wir können noch so viele Fortbildungen machen oder Biographien erfolgreicher Menschen lesen – doch das wird uns nicht die ersehnte innere Sicherheit bringen. Alles, was wir von anderen lernen können, ist, was sie aus ihrem Leben machen. Aber das Leben lässt sich nicht kopieren. Jedes Leben ist einzigartig. Das macht unsere Individualität aus. Und wir sind erst glücklich, wenn wir unsere Individualität annehmen und bereit sind uns selbst zu leben. Wenn wir daran glauben, dass alles Wiss
en, das wir brauchen, in uns ist.

Wir leben glücklicherweise in einem Land, in dem es uns leicht gemacht wird unsere Individualität zu leben. Doch auch wenn wir per Gesetz diese Freiheit haben, nützt uns das wenig, wenn wir uns selbst unfrei fühlen. Der Neuanfang kann daher nur in uns geschehen. Wir müssen aufhören, an uns zu zweifeln. Aufhören, andere wichtiger zu nehmen als uns selbst. Aufhören, uns mit unseren Erfahrungen zu identifizieren. Aufhören, uns von der Realität abhängig zu machen.

Wir können unsere heutige Zeit mit der kopernikanischen Wende vor 500 Jahren vergleichen, als man begriff, dass sich nicht die Sonne um die Erde dreht, sondern die Erde um die Sonne. Doch heute stehen wir vor einer Wende, die unser Selbstbewusstsein betrifft – die uns auffordert, unser Vertrauen nicht im Außen zu suchen, sondern in uns selbst. Und wenn wir uns auf diese Wende einlassen, werden wir auch in einer weltweiten Krise wissen, wie es für uns weitergeht.

 

 

 

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Juni 2020

 

 

No doubt

Die Macht des Glaubens

   
 

Wir treten in eine neue Phase der Pandemie ein. Der Staat zieht sich mehr und mehr aus unserem Leben zurück und überlässt uns wieder selbst die Verantwortung für unsere Gesundheit – und damit auch die Verantwortung für unsere sozialen Kontakte.

Doch nur weil wieder fast alles erlaubt ist, heißt das noch nicht, dass wir uns auch wieder alles erlauben können. Jetzt muss jeder die Risiken mit sich selbst und untereinander aushandeln. Denn mit der wiedergewonnenen Freiheit bekommen wir auch unsere Eigenverantwortung wieder zurück und müssen mit den Folgen klarkommen, die sich aus unserem Handeln ergeben.

Wir gehen also in eine Zeitphase, die mehr Awareness und Ehrlichkeit von uns verlangt als früher. Dazu möchte ich einen Satz zitieren, den ich vor ein paar Wochen von einer Ärztin aus Südkorea gelesen habe: „Be ready rather than be sorry.“ Dieser Satz hat mich sehr berührt. Denn in diesen wenigen Worten liegt das Geheimnis unseres Glücks – und eine Herausforderung für alle, die frei und selbstbestimmt leben wollen.

 

 

 

 

Mental Health

 

 

 

 

Be ready! Sei vorbereitet! Das ist vielleicht die radikalste Definition von Eigenverantwortung, die es gibt. Denn sie suggeriert, dass wir selbst über unsere Zukunft bestimmen können. Doch sie ist auch umstritten. Denn im Moment verlassen sich viele eher auf Modellrechnungen und Studien. Oder sie vertrauen darauf, dass ihr Bauchgefühl - ihre emotionale Intelligenz – ihnen sagt, was zu tun ist.

Sei vorbereitet! Das können nur die sagen, die vorausschauend denken. Die nicht nur verstehen wollen, was war, sondern sich auch Gedanken darüber machen, wie sie in Zukunft leben wollen. Ein kleines Virus hat der Welt gezeigt, wie wichtig vorausschauendes Denken ist – und wie gefährlich es ist, das nicht zu tun. Jetzt kommt es darauf an, was wir aus diesem Wissen machen.

Sei vorbereitet! Viele sind froh, dass sie endlich ihr „altes“ Leben wieder haben. Dass sie endlich wieder durchstarten können und alles nachholen können, was sie in den letzten Monaten versäumt haben. Doch mit dem „alten“ Leben kommen auch die „alten“ Probleme zurück. Denn unser Leben richtet sich nach unserem Bewusstsein. Und solange sich an unserem Denken nichts ändern, werden sich auch unsere Probleme nicht ändern.

Sei vorbereitet! Das bedeutet ein klares Ziel zu haben. Wir haben erlebt, was innerhalb kurzer Zeit durch Disziplin und Ausdauer möglich ist, wenn man ein klares Ziel vor Augen hat. Diese Klarheit und Entschlossenheit brauchen wir auch, wenn es um unsere eigene Zukunft geht. Im Zen heißt es: „Du kann den W
eg nicht gehen, solange du nicht selbst der Weg bist.“ Das macht vorausschauendes Denken aus.

Leider gehen wir in unserer westlichen Kultur genau umgekehrt vor - nach dem Motto: „Du kennst den Weg erst, wenn du ihn gegangen bist.“ Bei uns zählen Erfahrungen meist mehr als Ziele. Und daher kann es passieren, dass wir eher unsere Ziele aufgeben als dass wir unsere Erfahrungen infrage stellen. Das liegt an unserem naturwissenschaftlichen Weltbild, das nur das für glaubwürdig hält, was sich durch Fakten beweisen lässt. Doch dieses Denken kommt gerade an seine Grenzen – denn das Virus zeigt uns, dass wir der Realität ständig hinterherhinken, wenn wir uns auf unsere Zahlen und Studien verlassen.

Wir haben also die Wahl, ob wir den Zen-Weg gehen wollen oder den Weg der Erfahrungen. Ob wir an das glauben, was wir erleben wollen, oder an das, was wir erlebt haben. Die Zeitqualität im Juni kann uns dabei - aus astrologischer Sicht – eine Hilfe sein, denn die energetische Botschaft dieses Monats heißt: Alles auf Anfang! Vielleicht lassen Sie sich ja davon inspirieren und nutzen Ihre neue Freiheit für einen persönlichen Neuanfang.

 

 

 

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Mai 2020

 

 

Whatever it takes

Gewinner halten an ihren Zielen fest

   
 

Nach Wochen der Isolation sind wir jetzt in der neuen Realität angekommen. Doch es geht um mehr als Hygieneregeln und ein neues Sozialverhalten. Längst ist klar, dass das Virus nicht nur ein Angriff auf unsere Gesundheit ist, sondern alle Bereiche unseres Lebens erfasst. Und inzwischen ist auch klar, dass dies keine vorübergehende Krise ist, sondern dass wir uns in einem globalen Transformationsprozess befinden, bei dem die „Karten des Lebens“ neu gemischt werden. Umso wichtiger ist es, dass wir uns auf diesen Prozess einlassen und lernen in uns selbst die nötige Klarheit und Willensstärke zu finden, die wir brauchen, um als Gewinner aus dieser Krise herauszugehen.

Es geht also darum, wie wir mit unserer Zukunft umgehen. Das erinnert mich daran, was Queen Elisabeth II. vor ein paar Wochen gesagt hat: „Ich hoffe, Sie werden in einigen Jahren stolz darauf sein, wie Sie mit dieser Herausforderung umgegangen sind.“ Diese Zuversicht und Tapferkeit brauchen wir jetzt. Doch dabei kann uns die Regierung nicht helfen – auch wenn sie noch so sehr bemüht ist uns bei Laune zu halten, indem sie uns das wahre Ausmaß der Krise nur etappenweise in kleinen Dosierungen serviert. Wir müssen uns der Tatsache stellen, dass es kein Zurück in die Zeit vor der Krise gibt. Jetzt geht es um die Frage, wie die Zeit nach der Krise aussehen soll.

 

 

 

 

Kreative Intelligenz

 

 

 

 

So banal es auch klingen mag, aber wir müssen lernen, dass sich die Zeit nicht zurückdrehen lässt. Zeit ist Lebenszeit. Und die lässt sich auch nicht zurückdrehen. Daher fühlen wir uns nur lebendig, wenn wir mit der Zeit im Einklang sind. Jeder kennt diese glücklichen Momente, in denen alles „just in time“ geschieht und wir das, was wir erreichen wollen, mühelos verwirklichen können. Andererseits kennen wir auch die stressigen Momente im Leben, in denen wir hinter der Zeit herlaufen und in denen nichts zu klappen scheint, weil ständig neue Probleme auftauchen.

Daher ist es wichtig, dass wir uns bewusst machen, wie wir mit unserer Zeit umgehen wollen. Und hier gibt es zwei Möglichkeiten. Wir können uns unsere Realität anschauen, um herauszufinden, was war. Das ist der naturwissenschaftliche Weg mit Zeit umzugehen. Doch dabei hinken wir der Zeit immer hinterher - wie bei den Infektionszahlen. Der andere Weg ist der Weg der Quantenphysik. Hier findet Zeit nur in unserem Bewusstsein statt. Daher können wir nach der Quantenphysik auch nur die Zeit erleben, die unseren inneren Bildern und Denkmustern entspricht.

Wir befinden uns also aktuell im Spannungsfeld zweier unterschiedlicher Weltbilder. Wollen wir uns weiterhin an der Realität orientieren und unsere Zukunft von unseren Erfahrungen abhängig machen oder wollen wir uns auf unsere Kreativität verlassen und eine Zukunft erschaffen, die über unsere Erfahrungen hinausgeht. Ich glaube, die letzten Wochen haben gezeigt, dass uns die Naturwissenschaft nicht helfen kann, wenn es um Zukunftsfragen geht. Vielleicht ist ja gerade dies die wichtigste Erkenntnis, die wir der Pandemie verdanken. Denn plötzlich zählt nicht mehr, was war. Jetzt sind die im Vorteil, die sich nicht auf ihre Erfahrungen verlassen, sondern auf ihre Ziele.

 

 

 

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April 2020

 

 

Connected Spirit

Die neue Dimension des Bewusstseins

   
 

Plötzlich ist alles anders. Eine neue Zeitrechnung hat begonnen, die alles, was wir uns für dieses Jahr vorgenommen hatten, hinfällig macht – und die uns auffordert, uns dem Leben auf eine ganz neue und unbekannte Weise zu stellen. Denn alles, was uns bisher Sicherheit gegeben hat, funktioniert nicht mehr. Und auch wenn wir in Deutschland gute Chancen haben die Krise medizinisch in den Griff zu bekommen, lässt sich jetzt schon absehen, dass es die Welt, wie wir sie kennen, in Zukunft nicht mehr geben wird. Wir gehen jetzt durch einen globalen Transformationsprozess, der uns auf uns selbst zurückwirft - und unsere individuelle Kreativität und Souveränität auf eine ganz neue Probe stellt.

Wenn eines in den letzten Wochen deutlich geworden ist, dann das: Zeit ist der entscheidende Faktor in unserem Leben. Wie sich unser Leben entwickelt, hängt davon ab, wie wir mit unserer Zeit umgehen. Im Moment feiert sich unsere Regierung, dass sie schnell genug gehandelt hat – obwohl die fehlende Schutzausstattung im Gesundheitsbereich eine andere Sprache spricht und obwohl durch wochenlanges Runterspielen der Gefahr falsche Signale in der Bevölkerung ausgesendet wurden. Doch offensichtlich funktioniert die PR-Strategie und die Politik kann sich als Retter in der Not präsentieren. Aber das täuscht. Denn eine Pandemie lässt sich nicht mit Geld eindämmen.

 

 

 

 

Zeitenwende

 

 

 

 

Diese Krise ist zwar ein Angriff auf unsere Gesundheit - aber sie ist auch ein Angriff auf unser naturwissenschaftliches Weltbild und Selbstverständnis. Denn wir sind es gewohnt, uns an der Realität zu orientieren. Wir machen unser Handeln von äußeren Faktoren abhängig. Doch jetzt zeigt uns ein Virus, dass wir nicht nur in einer materiellen Realität leben, sondern dass es noch eine unsichtbare Dimension der Wirklichkeit gibt, die wir nicht mit unserem naturwissenschaftlich geprägten Denken erfassen können. Das ist der Grund, warum kaum jemand das Ausmaß dieser Krise vorhergesehen hat. Denn naturwissenschaftliches Denken ist reaktives Denken. Es befasst sich mit dem, was ist – nicht was sein wird.

Insofern beginnt tatsächlich eine neue Zeitrechnung, die uns auffordert, unsere Sicht der Wirklichkeit neu zu definieren. Hierbei hilft uns die Quantenphysik. Sie lehrt uns, dass unser naturwissenschaftliches Denken nicht mehr zeitgemäß ist, da in einer global vernetzten Welt andere Gesetze gelten. Das erleben wir gerade live aufgrund der Dynamik, mit der sich das Virus ausbreitet. Wer jetzt weiterhin „auf Sicht fährt“ und seine Entscheidungen von der Realität abhängig macht, wird daher der Entwicklung ständig hinterherhinken.

Die Pandemie macht uns somit deutlich, dass wir nicht in einer vernetzten Welt leben können ohne auch vernetzt zu denken. Das ist die Herausforderung, vor der wir jetzt stehen. Und dabei kann uns die Quantenphysik helfen. Denn sie beschäftigt sich mit dem Bewusstsein. Hiernach besteht alles, was existiert, aus Informationen – auch die Materie. Das bedeutet: Informationen bestimmen unser Leben – nicht die Realität.

Eigentlich ist das nichts Neues. Denn in Wahrheit entspricht alles, was in unserem Leben geschieht, immer nur unseren eigenen Glaubensvorstellungen – das macht unsere Individualität aus. Doch die Quantenphysik geht noch weiter. Sie sagt uns, dass wir nicht nur ein individuelles Bewusstsein haben, sondern dass wir unser Bewusstsein auch ständig erneuern können. Denn Bewusstsein ist Lichtenergie. Und Licht kennt keine materiellen Begrenzungen. Das ist der Grund für unsere geistige Beweglichkeit und Kreativität. Sie ist unabhängig von der Realität. Und dieses Bewusstsein brauchen wir jetzt, um unserer heutigen dynamischen und schnelllebigen Wirklichkeit gewachsen zu sein.

 

 

 

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März 2020

 

 

Trust in Future

Vom reaktiven zum selbstbestimmten Denken

   
 

Wir leben in einer unsicheren Welt. Neben Klimawandel, rechter Gewalt und politischer Orientierungslosigkeit werden wir jetzt auch noch weltweit von einem Virus bedroht, dessen wirtschaftliche Folgen noch gar nicht abzuschätzen sind. Es ist unschwer zu erkennen, dass wir uns zurzeit trotz großartiger technologischer Fortschritte gesellschaftlich eher in einer Abwärtsspirale befinden. Stellt sich die Frage, wie wir persönlich mit dieser Entwicklung umgehen wollen. Denn sie betrifft uns alle. Und daher können wir ihr nur mit innerer Klarheit begegnen.

Grundsätzlich dürfen wir davon ausgehen, dass nichts in unserem Universum zufällig geschieht. Wir wissen heute, dass unsere materielle, sichtbare Welt nur die eine Seite der Wirklichkeit ist. Die andere Seite ist die Dimension der Zeit – die geistige Welt, die für alle Entwicklungen und Prozesse in unserem Universum verantwortlich ist. Wir können uns diese geistige Welt als ein universelles dynamisches Energiefeld vorstellen, in dem alles was existiert durch Lichtschwingungen miteinander vernetzt ist. Unsere Zeit besteht daher aus Lichtschwingungen, durch die wir mit unserem eigenen Geist verbunden sind.

 

 

 

 

Changing Time

 

 

 

 

Wenn wir uns also fragen, was im Moment mit unserer Welt los ist, dann müssen wir uns mit dem Licht beschäftigen, das unsere aktuelle Zeitqualität bestimmt. Und hier wissen wir aus der Astrophysik, dass die Lichtintensität der Sonne seit einigen Jahren zunimmt, da sich unser Sonnensystem gerade durch einen Photonengürtel bewegt. Photonenlicht hat eine höhere Schwingung als unser gewohntes Sonnenlicht. Und da Licht unser Leben bestimmt, wirkt sich dieses neue Licht unmittelbar auf unser Lebensgefühl aus. Einfach ausgedrückt: Wir wollen intensiver leben - mobiler, flexibler, schneller, smarter. Und möglichst alles sofort.

Doch es bedeutet noch mehr. Photonenlicht ist vergleichbar mit Laserlicht. Es hat die Kraft, Materie zu transzendieren. Die neue Lichtqualität stellt damit unser bisheriges Realitätsverständnis auf den Kopf. Denn hiernach ist das, was wir als Realität wahrnehmen, immer das Ergebnis unseres Bewusstseins. Wir erschaffen also unsere Realität durch unsere eigenen Überzeugungen. Damit hat unser naturwissenschaftliches Weltbild ausgedient. Wir erleben daher heute in Wahrheit eine Bewusstseinskrise – den Wandel von einem außenorientierten, reaktiven Denken hin zu einem freien, selbstbestimmten Denken.

Dieser Wandel wird sich in Zukunft immer stärker bemerkbar machen, denn unser materielles Denken – ein Denken in Gegensätzen und Abgrenzungen -bringt uns in der digitalen Welt nicht mehr weiter. Wir müssen lernen in neuen Möglichkeiten zu denken und unsere Probleme nicht mehr als Bedrohung oder persönliches Scheitern ansehen, sondern als Chance neu zu denken. Denn Probleme finden nur im Bewusstsein statt. Sobald wir wissen, welche Überzeugungen dazu geführt haben, können wir unser Denken ändern - und damit über das Problem hinauswachsen.

 

 

 

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Februar 2020

 

 

 

Just in time

Wie frei sind wir wirklich, wenn es um unsere Zeit geht?

   
 

Unsere westliche Kultur ist geprägt vom Geist individueller Freiheit und Selbstbestimmung. Doch in Wahrheit fühlen viele Menschen sich eher unfrei in ihrer Zeitgestaltung und haben häufig Angst, ihren Aufgaben nicht gewachsen zu sein. Dabei ist diese Angst aus wissenschaftlicher Sicht vollkommen unbegründet. Denn Zeit findet nur in unserem Bewusstsein statt. Das heißt: So, wie wir über unsere Zukunft denken, so erleben wir sie auch. Und da jeder ein individuelles Bewusstsein hat, ist jeder auch Schöpfer seiner eigenen Zukunft. Das macht unsere geistige Freiheit aus.

 

 

 

 

Strategiewechsel

 

 

 

 

Dies hört sich vielleicht für manche irritierend an. Doch wir sollten uns bewusst machen, dass unser Verstand selektiv arbeitet. Er kann nur das wahrnehmen, was er an Informationen und Erfahrungen gespeichert hat. Daher entspricht das, was wir erleben, immer nur unserem eigenen Bewusstsein. Wir bestätigen uns sozusagen immer selbst.

Und seit der Quantenphysik wissen wir, dass dieses Resonanzprinzip universell gilt. Wir leben in einem unendlichen, dynamischen Energiefeld, in dem alles, was ist, auf Resonanz basiert. Doch wir fangen gerade erst an zu begreifen, was das für unser Leben bedeutet. Ähnlich wie vor 500 Jahren, als die damalige Welt komplett auf den Kopf gestellt wurde, sind wir auch heute wieder aufgefordert, unsere Vorstellung von der Wirklichkeit zu korrigieren.

Durch die Naturwissenschaft haben wir uns daran gewöhnt, uns ausschließlich auf unsere materielle Wirklichkeit zu konzentrieren. Wir denken in materiellen Kategorien und definieren uns über das, was wir materiell beweisen können. Doch seit der Quantenphysik wissen wir, dass noch eine andere Wirklichkeit existiert – die subatomare Welt des Geistes. Diese Welt wird auch das Feld der unendlichen Möglichkeiten genannt. Denn in dieser Dimension sind alle Informationen aus allen Zeiten und allen Bewusstseinsebenen miteinander vernetzt – vergleichbar mit einem Internet, in dem Raum und Zeit aufgehoben sind.

Dieses Feld der unendlichen Möglichkeiten ist unsere Lebensgrundlage - die universelle Schöpferebene, die uns permanent mit neuer Energie und neuen Informationen versorgt und durch die wir mit unserem eigenen Geist verbunden sind. Man kann auch sagen, dass unser Geist die „Nabelschnur“ ist, die uns mit diesem Feld verbindet. Doch es liegt an uns, wie stabil diese Nabelschnur ist. Das heißt, wie sehr wir wirklich daran glauben, im Feld der unendlichen Möglichkeiten zu leben und unsere Zukunft frei von Erfahrungen, Ängsten und gesellschaftlichen Zwängen gestalten zu können.

Dies ist die große Herausforderung unserer heutigen Zeit. Denn wenn wir von Transformation sprechen, dann ist damit der Wechsel vom materiellen Bewusstsein zum Quantenbewusstsein gemeint – von einem Denken, das sich an der Vergangenheit orientiert, hin zu einem Denken, das sich immer wieder erneuert. Das sich an Möglichkeiten orientiert anstatt an Problemen und vom Gelingen ausgeht anstatt vom Scheitern.

Doch wie immer, wenn wir etwas Neues lernen, gehört auch hier Disziplin und Selbstvertrauen dazu. Vielleicht fühlen Sie sich ja ermutigt, in Zukunft etwas genauer darauf zu achten, wie Sie über Ihre Zeit denken. Denn wenn wir wollen, dass sich unsere Ziele „just in time“ realisieren, ist es wichtig, dass wir auch daran glauben.

 

 

 

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Januar 2020

 

 

 

Think new

Wie die Quantenphysik unser Denken verändert

   
 

Wir stehen am Anfang eines neuen Jahrzehnts. Viele verbinden damit neue Hoffnungen und Erwartungen an die Zukunft. Doch im Grunde wissen wir sehr wenig darüber, wie sich die Zukunft entwickelt. Trotz großartiger Fortschritte in Forschung und Technologie bleibt die Zukunft bisher für uns noch immer ein Unsicherheitsfaktor.

Aber das könnte sich schon bald ändern. Denn seit der Quantenphysik wissen wir, dass das, was wir als Zeit erleben, die Manifestation unserer eigenen Gedanken und Glaubensvorstellungen ist. Wir dürfen uns daher von der Vorstellung verabschieden, nicht zu wissen, wie unsere Zukunft wird. Sie ist immer das Ergebnis unserer eigenen Zukunftsvorstellungen. Wir sollten uns also gut überlegen, ob wir das, woran wir glauben, auch erleben wollen.

 

 

 

 

Das neue Realitätsverständnis

 

 

 

 

Die Quantenphysik stellt damit unser gesamtes bisheriges Weltbild auf den Kopf, indem sie uns erklärt, dass nicht die Zeit unser Leben bestimmt, sondern wir selbst die Schöpfer unserer Zeit sind. Für mich steht dieser Bewusstseinswandel unmittelbar im Zusammenhang mit einem viel größeren – universellen – Change Prozess. Denn unser Sonnensystem bewegt sich zurzeit in ein neues kosmisches Energiefeld, das Astrophysiker den Photonengürtel nennen. Dieser Photonengürtel wird unser Leben auf der Erde für die nächsten 2000 Jahre prägen. Denn solange braucht unser Sonnensystem, um ihn zu durchqueren.

Es geht also um viel mehr als wir uns momentan vorstellen können. Wir werden in den nächsten Jahren Entwicklungen erleben - sowohl technologisch als auch spirituell, die unsere bisherige Vorstellungswelt übersteigen. Wir werden sozusagen in eine neue Entwicklungsstufe unseres Menschseins „hineingeboren“, in der unser Bewusstsein auf eine höhere Ebene angehoben wird. Denn das Photonenlicht hat eine andere Lichtqualität als unser gewohntes Sonnenlicht. Das bedeutet: Unser Bewusstsein wird transparenter, sodass unsere Wahrnehmungsfähigkeit zunimmt. Wir werden feinfühliger und neugieriger in unserem Denken, können Informationen schneller verarbeiten und Zusammenhänge erkennen, die uns bisher verborgen waren.

Doch diese Entwicklung hat auch eine Schattenseite, die wir gerade in 2019 sehr deutlich zu spüren bekommen haben. Und die auch in diesem Jahr noch einige unangenehme Überraschungen für uns bereithält. Denn je stärker das Photonenlicht wird, umso mehr verdrängte Emotionen kommen in uns ans Tageslicht – wie der Anstieg an psychischen Erkrankungen, aber auch die zunehmende Gewaltbereitschaft zeigen. Wer jedoch den Mut hat, sich seinen eigenen Ängsten und ungelösten Problemen aus der Vergangenheit zu stellen und sich damit zu versöhnen, wird diese Zeit als eine tiefgreifende geistige Erneuerung und Bereicherung seines Lebens erfahren. Ich wünsche Ihnen daher viel Mut, Selbstvertrauen und Awareness für 2020.

   

 

   

 

   

 

   

 

   

 

   

 

           
           
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