TANATARA IntegralesCoaching

 
     
     
     
 

Juni 2021

 
 

Dimension of Creativity

Eins sein mit der Zeit

Intro

Mit diesem Blog möchte ich
Denkanstöße für ein neues
Bewusstsein im Umgang mit
ZEIT geben. Denn wir befinden
uns heute im wahrsten Sinne
des Wortes an einer
Zeitenwende, die uns
auffordert, unser Verständnis
von Zeit neu zu definieren.

Dazu tragen vor allem die
Erkenntnisse der
Quantenphysik, der Astrophysik
und der Neurobiologie bei.
Technologisch befinden wir uns
bereits in einem neuen
Zeitalter. Denn das Internet
kennt keine lineare Zeit, bei der
Prozesse nacheinander
ablaufen. Hier ist alles „just in
time“.

In diesem Blog möchte ich der
Frage nachgehen, wie wir
unser eigenes Bewusstsein
dieser neuen Zeitqualität
anpassen können.
 

 

 

 

 

   
 

Die Zeit ist die große Unbekannte in unserem Leben. Und obwohl Leben nur möglich ist, weil es die Zeit gibt, haben viele eher ein Problem damit. Stress, Überforderung, Erschöpfung und Angst vor der Zukunft kennzeichnen heute oft unser Verhältnis zur Zeit. Und je mehr wir unsere Zeit kontrollieren wollen, umso anstrengender wird unser Leben. Denn Zeit lässt sich nicht durch Terminpläne, Modellrechnungen oder Meinungsumfragen kontrollieren. Alles Unglück in unserem Leben resultiert letztlich daher, dass wir die Zeit zu unserem Gegner machen anstatt sie als unseren Partner zu sehen, der uns in dem unterstützt, was wir wollen. 

Denn Zeit ist mehr als eine Maßeinheit. Sie ist Lichtenergie - die Energie, die uns mit dem Kosmos verbindet. Doch diese Energie können wir nur auf der geistigen Ebene wahrnehmen. Daher findet Zeit auch nur in unserem Bewusstsein statt. Wir können auch sagen, Zeit ist die Energie, die unseren Geist lebendig hält. Ohne die Zeit gäbe es kein intelligentes Leben - keine Kreativität, keine Weiterentwicklung - auf unserer Erde. Nur die Zeit gibt uns die Möglichkeit Schöpfer unseres Lebens zu sein.

Und das ist absolut wörtlich gemeint: Die Zeit ist intelligente Energie, die uns ständig mit neuen Impulsen, Ideen und Erkenntnissen versorgt, damit wir uns in dieser Welt zurechtfinden können. Doch wir können diese Energie nur nutzen, wenn wir mit der Zeit im Einklang sind. Und genau hier beginnt unsere wahre Schöpferkraft. Denn wer mit seiner Zeit im Frieden ist, ist innerlich ausgeglichen. Dadurch erweitert sich unser Horizont. Unser Geist wird klarer, transparenter, weitsichtiger - und wir trauen wir uns mehr zu.

 

 

   

Wahre Schöpferkraft

findet auf der geistigen

Ebene statt.

 

 

Wer diesen Blog regelmäßig liest, weiß, dass es mir immer um unser Verhältnis zur Zeit geht. Denn wir können kein selbstbestimmtes Leben führen, solange wir nicht im Einklang mit der Zeit sind. Wir haben zwar lange geglaubt, dass die Bedingungen für ein freies Leben von strukturellen und kulturellen Faktoren abhängen, aber durch die Quantenphysik wissen wir heute, dass Selbstbestimmung nicht von äußeren Faktoren abhängt - nur von unserer eigenen Entscheidung, uns als selbstbestimmt zu verstehen. Denn wenn wir nicht tief in unserem Inneren davon überzeugt sind, selbst für unser Leben verantwortlich zu sein, werden wir immer ein Spielball der anderen bleiben.

Doch viele verlassen sich heute immer noch lieber auf ihre Erfahrungen und Gefühle als auf ihre eigene kreative Intelligenz. Und die Pandemie hat dieses Denken noch verstärkt. Denn es ist nicht zu übersehen, dass der Anpassungsdruck in unserer Gesellschaft zunimmt. Konformität statt Individualität bestimmt heute weitgehend das geistige Klima. Und es ist völlig egal, ob es um Corona, Klimawandel, Digitalisierung oder Gendern geht - das Prinzip ist immer gleich. Denn immer wird suggeriert, dass unser Wohlergehen von äußeren Faktoren abhängt.

Zeit ist jedoch immateriell. Sie folgt nicht den Gesetzen der Naturwissenschaft, sondern den Gesetzen des Lichts. Doch solange wir unser Leben von unserer materiellen Wirklichkeit abhängig machen, sind wir nicht frei in unserem Denken. Dann können wir nur auf das reagieren, was wir erleben. Viele sprechen heute von einer Zeitenwende. Doch nur Wenigen ist das volle Ausmaß dieser Zeitenwende bewusst. Denn es geht um mehr als unseren technologischen Fortschritt. Es geht um ein neues Zeitverständnis.

Denn wir können uns in unserer schnelllebigen Welt nicht mehr erlauben aufwendige Analysen durchzuführen. Wir müssen lernen, in der JETZT-Zeit Entscheidungen zu treffen. Doch das können wir nur, wenn wir wissen, was wir wollen. Wenn wir eine Vorstellung von unserer Zukunft haben. Und wenn wir unserer Zukunft mehr glauben als unserer Vergangenheit. Denn Zukunft braucht immer eine Vision. Doch nur unser Glaube hat die Macht, diese Vision auch tatsächlich zu verwirklichen. Das bedeutet eins sein mit der Zeit - die Verbundenheit zwischen Licht und Erde, Geist und Materie. mehr

 

 

 

j

 

 

 

 

Mai 2021

 

Over the top

Entschlossenheit siegt

   
 

Unser Leben ist ein einziger Entscheidungsprozess. Ständig fragen wir uns, was zu tun ist, wie wir uns anderen gegenüber verhalten sollen, welche Meinung wir zu bestimmten Themen haben und ob wir mit unseren Entscheidungen Erfolg haben werden. Und manchmal fehlt uns auch der Mut uns zu entscheiden - aus Angst enttäuscht zu werden oder um keinen Ärger zu bekommen. Doch je wichtiger uns unser eigenes Leben ist, umso aufmerksamer und bewusster gehen wir mit unseren Entscheidungen um. Denn wer sein Leben liebt, liebt es auch, selbst die Verantwortung dafür zu übernehmen.

Doch das ist heute gar nicht so einfach. Nicht nur aufgrund der aktuellen Coronapolitik. Auch unsere Wirtschaft lebt davon, uns möglichst viele Entscheidungen abzunehmen. Wir nennen das Serviceorientierung. Und je digitaler unser Leben wird, umso smarter wird auch der Service - und umso mehr Entscheidungen werden uns abgenommen. Was es bedeutet, in einer KI-basierten Welt zu leben, in der unser Leben von prognostizierten Daten und Modellrechnungen gesteuert wird, können wir gerade sehr gut am Krisenmanagement der Regierung beobachten. Und auch beim Streit um die Kanzlerkandidatur der Union wurde deutlich, wie sehr sich Politik von Marktforschungen und Hochrechnungen leiten lässt.

Diese Entwicklung ist nicht mehr aufzuhalten. Die Frage kann daher nicht sein, ob wir die Digitalisierung unseres Lebens gut finden oder nicht, sondern wie wir damit umgehen wollen. Wollen wir der Technologie mit ihren gigantischen Möglichkeiten unsere Zukunft anvertrauen oder wollen wir die Entscheidungshoheit über unser Leben behalten und unserer eigenen Intelligenz vertrauen? Diese Frage stellt sich nicht erst heute. Es ist die entscheidende Frage, die sich wie ein roter Faden durch unsere Menschheitsgeschichte zieht: Glaube ich an mich oder an andere? An Selbstbestimmung oder Abhängigkeit? Glaube ich, dass ich intelligent genug bin, um mein Leben aus eigener Kraft zu gestalten - oder bin ich auf die Intelligenz anderer angewiesen?

Für viele von uns ist ein selbstbestimmtes Leben heute selbstverständlich. Daher leiden sie umso mehr unter den Pandemie bedingten Einschränkungen. Doch wie viel ist meine Freiheit wert, wenn ich sie von äußeren Faktoren abhängig mache? Es ist leicht mich frei zu fühlen, wenn mich niemand einschränkt. Und es ist leicht, an mich zu glauben, wenn mich niemand kritisiert oder ablehnt. Wahre Freiheit braucht Mut. Sie zeigt sich erst, wenn wir uns darauf verlassen können, dass wir nicht nur an guten Tagen an uns glauben, sondern auch, wenn wir durch schwierige Zeiten gehen.

 

 

   

Nur diejenigen, die ihre

geistigen Grenzen überwinden,

sind wirklich frei. 

 

 

Wir wissen heute, dass die Pandemie eine Zeitenwende eingeleitet hat. Dass sie unser Verständnis von Arbeit und Zusammenleben in einer digitalen Welt nachhaltig verändern wird. Aber in Wahrheit geht diese Zeitenwende noch tiefer. Sie verändert nicht nur die Spielregeln in unserer Welt - sie verändert das ganze Spiel. Denn wir haben eine Technologie erschaffen, die unserer menschlichen Intelligenz überlegen ist - zumindest in der Verarbeitung komplexer Datenmengen. Und um in dieser neuen Welt mitspielen zu können, müssen wir unsere geistigen Fähigkeiten erweitern. Wir müssen lernen über unsere gewohnten Denkmuster hinauszudenken - lernen, größer, komplexer, mehrdimensionaler zu denken. Over the top. Über den Tellerrand.

Und dabei unterstützt uns die Quantenphysik. Sie ist die Grundlage unserer digitalen Welt - und daher auch die Antwort auf unseren Umgang damit. Wer unsere heutige Zeitqualität verstehen will, muss lernen den Geist der Quantenphysik zu verstehen. Und dieser Geist lässt sich auf die einfache Formel bringen: Das Bewusstsein bestimmt die Realität. Denn in der Quantenphysik gibt es keine Materie, nur Bewusstsein. Hier existieren keine Begrenzungen durch Raum und Zeit, nur Möglichkeit. Und wer auf dieser Ebene etwas erschaffen will, braucht geistige Stärke und Schöpferkraft - eine Entschlossenheit im Denken, die sicherstellt, dass das, was wir realisieren wollen, auch tatsächlich wahr wird.

Wie ineffektiv unser Handeln ist, wenn die innere Entschlossenheit fehlt, wissen wir alle. Und wie ineffektiv Maßnahmen sind, wenn selbst diejenigen, die sie konzipiert haben, nicht daran festhalten, haben wir in den letzten Monaten zur Genüge erlebt. Denn wer keine eindeutigen Ziele hat, kann auch keine eindeutigen Entscheidungen treffen - und ist gezwungen, sich immer wieder mit den gleichen Problemen zu beschäftigen. Wer sich wirklich weiterentwickeln will, sollte daher lernen, seine geistige Energie in Ziele zu investieren anstatt in Probleme.

Und auch hier spielt die Quantenphysik eine wichtige Rolle. Denn sie arbeitet auf der Lichtebene. Und hier ist alles immer und überall durch Lichtschwingungen miteinander verbunden. Die Wissenschaft nennt diese Ebene das Quantenfeld - das Feld der unendlichen Möglichkeiten. Und weil wir alle in diesem Quantenfeld leben, ist auch jeder von uns in der Lage, aus diesem unendlichen Feld der Möglichkeiten zu erschaffen. Wer jedoch nur an die materielle Wirklichkeit glaubt, kann dieses Feld der unendlichen Möglichkeiten nicht wahrnehmen. Denn es geht über unser materielles Bewusstsein hinaus. Nur wer sich bewusst ist, dass unsere wahre Intelligenz größer ist als unser rationaler Verstand, hat den Mut in Möglichkeiten zu denken. Und dieser Mut kann nur aus dem Herzen kommen. Denn nur unser Herz kann die Entschlossenheit aufbringen, die wir brauchen, um gegen alle inneren und äußeren Widerstände an unsere Ziele zu glauben.

 

 

 

j

 

 

 

 

April 2021

 

New Time

Wahre Freiheit ist Angstfreiheit

   
 

Die Pandemie hat unser Bild von Deutschland verändert. Und auch die Regierung erwacht langsam aus ihrer Selbstgenügsamkeit, nachdem sich das Ausmaß des Scheitern nicht mehr schönreden lässt. Die Krise ist längst zu einer eigenen Krise der Krisenmanager geworden. Das lässt sich seit dem Auftritt der Kanzlerin bei Anne Will nicht mehr leugnen. Und damit wird immer klarer, dass der Change Prozess, den das Virus uns abverlangt, nicht von der Politik ausgehen kann, die zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist. Aber auch die Wissenschaft kann uns keine Antworten auf die Zukunft geben. Ganz zu schweigen von den vielen selbst ernannten Krisenexperten in den Medien, die sich mit Schuldfragen und Forderungen begnügen.

Kein Wunder also, dass unsere Krisenexpertise wenig Anlass gibt, auf ein baldiges Ende dieser Pandemie zu hoffen. Zumal wir auf eine dritte Welle zusteuern, die noch mehr Entschlossenheit im Handeln verlangt. Der einzige Vorteil ist, dass einige Länder uns in dieser Hinsicht bereits voraus sind, sodass wir wissen, was uns erwartet. Doch das heißt noch nicht, dass wir auch tatsächlich besser durch die nächsten Monate kommen. Denn Zeit ist eine geistige Dimension. Sie findet nur in unserem Bewusstsein statt. Und da jeder Mensch ein individuelles Bewusstsein hat, entscheiden wir immer selbst, ob und wie wir uns auf unsere Zukunft vorbereiten.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, welchen Wert Zeit für Sie hat? Welche Rolle Zeit in Ihrem Leben spielt? Zeit ist die wertvollste Ressource in unserem Leben. Sie ist unsere geistige Schöpferkraft. Ohne die Zeit gäbe es kein Bewusstsein - keine Intelligenz - auf unserer Erde. Und damit auch keine Kreativität. Alles, was wir in Zukunft erleben werden, hängt davon ab, wie wir mit unserer Zeit umgehen. Und das Gute ist: Zeit kennt keinen Stillstand oder Rückwärtsgang. Sie entwickelt sich kontinuierlich weiter. Und damit gibt sie auch uns die Chance uns ständig weiterzuentwickeln.

Doch viele erleben Zeit als Stressfaktor. Sie kämpfen gegen die Zeit an und sind dabei noch meist die Verlierer. Oder sie lassen sich ziellos von der Zeit treiben - aus Angst, die falschen Entscheidungen zu treffen. Doch letztlich geht es immer nur darum, wie wir Zeit verstehen. Glauben wir, dass wir selbst über unsere Zukunft bestimmen können - oder glauben wir an Zufall, Vorsehung, Karma, soziale Normen oder andere Mächte, die unser Leben lenken.

 

 
   

Die Zeit gibt uns die

Chance, uns immer wieder

neu zu erfinden.

 

 

Unsere westliche Kultur ist geprägt vom Geist individueller Freiheit und Selbstbestimmung. Doch gerade heute zeigt sich, wie weit wir noch davon entfernt sind. Nicht Selbstbestimmung, sondern Angst vor der Zukunft prägt seit einem Jahr unser Denken. Dabei ist Zukunftsangst aus wissenschaftlicher Sicht vollkommen unbegründet. Denn wenn Zeit nur in unserem Bewusstsein stattfindet, sind wir selbst für unsere Zukunft verantwortlich.

Doch genau das ist das Problem. Denn viele machen sich erst Gedanken über ihre Zukunft, wenn Schwierigkeiten auftreten. Auf diese Weise können sie nur reagieren. Unser gesamtes Pandemiemanagement basiert auf dieser Strategie. Damit bewegen wir uns nur im Stop-and-go-Modus. Und dass wir damit nicht weiterkommen, haben die letzten Monate gezeigt. Erst wenn wir aufhören, auf Sicht zu fahren, und die Souveränität aufbringen, selbst die Verantwortung für unsere Zukunft zu übernehmen, können wir diese Krise beenden.

Doch wer Zukunft gestalten will, darf sich nicht an der Vergangenheit orientieren. Denn Zeit wiederholt sich nicht. Jede Sekunde unseres Lebens ist einzigartig. Das wusste schon der griechische Philosoph Heraklit, als er sagte: “Wir können nicht zweimal in denselben Fluss steigen.” Daher ist es nicht nur sinnlos, sich von Erfahrungen leiten zu lassen - wir begrenzen uns damit auch in unserer Kreativität. Alle Probleme, die wir haben, gehen darauf zurück, dass wir unsere Zukunft von der Vergangenheit her denken.

Wahre Freiheit in unserer Zukunftsgestaltung haben wir nur, wenn wir uns selbst immer wieder neu erfinden. Wenn wir den Mut haben, unsere Lebensgeschichte immer wieder neu zu schreiben, indem wir uns immer wieder neue Ziele setzen, die uns weiterbringen. Und vor allem, wenn wir unserer eigenen inneren Weisheit vertrauen. Denn unser rationaler Verstand - unser Erfahrungswissen - macht nur ca. 10 Prozent unseres Bewusstseins aus. Er kann uns somit nicht helfen, unsere innere Weisheit zu finden. Die finden wir nur, wenn wir unser Bewusstsein nach innen richten und auf unser Herz hören. Und je sicherer wir darin werden, umso klarer wissen wir, wie unsere Zukunft aussehen soll.

 

 

 

j

 

 

 

 

März 2021

 

New Experience

Du kannst mehr als du denkst

   
 

Deutschland wird wieder langsam ins Leben entlassen. Doch auch wenn viele bereits von einer Rückkehr ins alte Leben träumen, so lässt sich heute schon mit Sicherheit voraussagen: Die Welt, wie wir sie vor der Pandemie kannten, gibt es nicht mehr. Daran kann auch ein Impfstoff nichts ändern. Denn das Virus greift nicht nur unsere Gesundheit an. Es ist auch ein Angriff auf unser Selbstverständnis - denn es erschüttert unseren Glauben an unsere technologische Überlegenheit dem Leben gegenüber. Ausgerechnet zu einer Zeit, in der wir mit Künstlicher Intelligenz und Quantencomputern ganz neue Dimensionen der Wirklichkeit erobern, hält ein kleines Virus unsere Welt sprichwörtlich im Atem und zwingt uns nach seinen Spielregeln zu leben.

Die Frage kann daher nicht lauten, wie wir unser altes Leben wieder zurückgewinnen können. Denn Zeit verläuft niemals rückwärts - nur vorwärts. Alle Probleme, die wir heute haben, basieren darauf, dass wir an unserer Vergangenheit festhalten und uns von unseren Erfahrungen leiten lassen. Was hat es uns gebraucht, ein Jahr lang auf Zahlen zu starren und unser Handeln von der Entwicklung der letzten Wochen abhängig zu machen? Was nützt uns unsere ganze technologische Überlegenheit, wenn wir weder menschliches Verhalten noch Mutationen mit Modellrechnungen erfassen können?

Die Pandemie ist mehr als ein unglücklicher und lästiger Zwischenfall in unserer globalisierten Welt. Sie markiert einen Wendepunkt in unserem Denken. Denn wir können uns heute - in einer Zeit, in der alles mit allem vernetzt ist - nicht mehr erlauben an Zufall zu glauben. Nichts passiert grundlos. Alles hat eine Vorgeschichte. Und erst wenn wir die Hintergründe und Zusammenhänge verstehen, die unser Denken prägen, haben wir die Chance uns von unseren Erfahrungen zu befreien und unsere Zukunft selbst zu bestimmen. Anderenfalls sind wir gezwungen unsere Vergangenheit immer wieder aufs Neue zu wiederholen - von einer Lebenskrise zur nächsten.

 

 

   

Unsere geistigen Fähigkeiten

wachsen mit den Erwartungen,

die wir an uns selbst haben.

 

 

Wir brauchen daher weder eine Ethikkommission noch Richtlinien der Politik, die uns sagen, wie wir unser Leben wieder in den Griff bekommen. Was wir brauchen, ist ein neues Selbstverständnis - ein neues Verständnis darüber, wie unser Bewusstsein funktioniert. Wir müssen lernen uns selbst besser zu verstehen. Und das können wir nur, indem wir uns beim Denken beobachten und uns fragen, warum wir so denken. Was steckt hinter unseren Überzeugungen - und welche Konsequenzen ergeben sich daraus, wenn wir an diesem Denken festhalten. Denn Sie sollten sich immer bewusst sein, dass alles, was Sie heute sind und in Zukunft sein werden, das Ergebnis Ihrer eigenen Überzeugungen ist.

Glück und Unglück sind genauso wenig Zufall wie Erfolg und Misserfolg oder Freiheit und Abhängigkeit. Wir allein entscheiden über unser Leben. Und dafür brauchen wir nicht nur Ziele und Perspektiven - wir brauchen auch die innere Sicherheit, dass wir das realisieren können, was wir uns vornehmen. Viele sind der Meinung, dass wir heute ein neues Denken brauchen, um der Komplexität und Dynamik unserer digitalen Welt gewachsen zu sein. Aber Glück und Erfolg hängen nicht davon ab, wie gut wir unsere Realität verstehen. Entscheidend ist, wie entschlossen und konsequent wir in dem sind, was wir wollen. Wir scheitern niemals an unseren Zielen, nur an unseren eigenen Widerständen und Selbstzweifeln.

Neues Denken kann sich daher nicht darauf beschränken, unsere digitale Welt verstehen zu wollen. Denn damit bleiben wir in unserem Denken nach wie vor von der Realität abhängig. Neues Denken kann nur bedeuten, dass wir der Realität keine Macht mehr über unser Denken geben und lernen uns auf unsere eigene kreative Intelligenz zu verlassen. Denn jeder von uns hat große geistige Fähigkeiten, die mit unseren Zielen wachsen. Dies sollte uns immer bewusst sein.

 

 

 

j

 

 

 

 

Februar 2021

 

Free your Mind

Das Unmögliche möglich machen

   
 

Wer hätte vor einem Jahr gedacht, wie sehr ein kleines Virus unser aller Leben verändern kann? Und obwohl es noch vor wenigen Wochen so aussah, dass wir die Pandemie in den Griff bekommen, werden wir jetzt ein zweites Mal vom Virus überrascht und stehen plötzlich vor noch größeren Herausforderungen als bisher. Denn auch das Virus ist ein lernender Organismus - und offensichtlich lernt es schneller als wir. Umso wichtiger, dass wir uns aus der viralen Abhängigkeit befreien und uns auf unsere eigene Lernfähigkeit konzentrieren, um diese Zeit erfolgreich zu meistern - und nicht ständig aufs Neue von der Realität überrascht zu werden.

Denn wer auf Sicht fährt - wie uns das die Politik seit einem Jahr vormacht - gibt die Führung über das eigene Leben ab und ist gezwungen, sich ständig an dem zu orientieren, was im Außen geschieht. Es ist daher Zeit, dass wir aufhören, unsere Entscheidungen von der aktuellen Situation abhängig zu machen. Es ist Zeit, dass wir begreifen, dass Zahlen uns keine Antwort auf die Zukunft geben können. Es ist Zeit, dass wir uns auf unsere eigene Intelligenz besinnen und die Verantwortung für unser Wohlergehen selbst übernehmen.

Dies ist für mich die wichtigste Lehre nach einem Jahr erfolglosem Krisenmanagements. Sie markiert gleichzeitig den Übergang von einem naturwissenschaftlich geprägten Denken, bei dem die Entscheidungen von der Realität abhängig gemacht werden - hin zu einem eigenverantwortlichen Denken, das sich aus der Quantenphysik ableitet. Denn hier gibt es keine objektive Realität - nur subjektive Wahrnehmung. Anders gesagt: Unsere inneren Bilder und Glaubensvorstellungen entscheiden darüber, wie wir unsere Realität wahrnehmen.

Eigentlich ist dies nicht wirklich neu. Auch die Wissenschaft ist am Ende auf Interpretationen angewiesen, die nicht selten kontrovers sind und sich oft sogar schon mit der nächsten Studie erledigt haben. Neu ist jedoch die Geschwindigkeit der Ereignisse und Prozesse, denen wir aktuell ausgesetzt sind. Sie geben vielen das Gefühl, die Kontrolle über ihr Leben zu verlieren und zwingen uns, ganz neu über Freiheit und Selbstbestimmung in einer dynamischen Welt nachzudenken. Nicht umsonst ist die Debatte über unsere freiheitlichen Grundrechte das zentrale Thema in dieser Zeit.

 

 

   

Die einzigen Grenzen, die

uns einengen, befinden sich in

unserem Bewusstsein.

 

 

Doch letztlich können wir immer nur selbst entscheiden, wie viel Freiheit wir uns zutrauen. Denn Selbstbestimmung lässt sich nicht von anderen einfordern. Wer im Bewusstsein von Abhängigkeit lebt, kann alles nur aus dieser Perspektive sehen. Wie frei wir uns in unseren Entscheidungen fühlen, hängt daher ausschließlich von unserem Bewusstsein ab.

Ich habe den Eindruck, dass einige zurzeit Freiheit mit Gewohnheit verwechseln - dass sie sich die Freiheit zurückwünschen, die sie gewohnt sind. Doch dabei wird übersehen, dass wir in einer global vernetzten Welt leben, in der Eigenverantwortung eine ganz neue Bedeutung bekommt, da alles, was wir als Einzelne tun, die Zukunft aller betrifft. Klimawandel und Corona sind die besten Beispiele hierfür.

Freiheit in einer vernetzten Welt wird daher auch das Thema des diesjährigen Blogs sein. Im letzten Jahr mussten wir lernen mit einer unsichtbaren Bedrohung umzugehen. Das hat viele von uns bewusster gemacht in ihrer Lebensgestaltung, aber uns auch einen tieferen Einblick in unsere Psyche ermöglicht - denn erst in Extremsituationen zeigt sich, was wir uns wirklich zutrauen. In diesem Jahr geht es darum unser Leben wieder in Ordnung zu bringen. Neue Perspektiven zu entwickeln. Denn wir leben von Perspektiven. Sie geben uns die Kraft uns weiterzuentwickeln. Wer keine Perspektiven hat, verliert das Vertrauen in die eigene Schöpferkraft.

Die nächsten Wochen versprechen gerade hinsichtlich neuer Perspektiven sehr spannend zu werden. Denn astrologisch gesehen gehen wir jetzt durch eine Zeit, die das Potential für geistige Erneuerung hat. Es ist also eine gute Zeit, um Grenzen in unserem Denken zu überwinden. Denn die einzigen Grenzen, die uns in unserer Selbstbestimmung einschränken, sind unsere eigenen Zweifel, Widerstände und Ablehnungen, die wir uns im Laufe unseres Lebens eingeredet haben. Daher können wir uns auch nur selbst wieder davon befreien - indem wir den Radius dessen, was wir für möglich halten, erweitern, um das, was wir bisher für unmöglich gehalten haben, möglich zu machen.

 

 

 

j

 

 

 

 

Januar 2021

 

Happy New Year

Erwarte das Beste von dir

   
 

2021 ist das Jahr großer Erwartungen. Das Jahr, das uns die ersehnte Freiheit wieder zurückbringen soll - glaubt man der Politik. Doch zur ganzen Wahrheit gehört auch, dass diese Zukunftsprognose sich nur erfüllt, wenn die Bevölkerung mitspielt und mindestens 60 Prozent sich impfen lassen. Und das ist das Problem von Zukunftsprognosen. Man braucht Menschen, die sie realisieren. Und nachdem wir bisher nicht besonders erfolgreich darin waren das Virus zu stoppen, stellt sich die Frage, warum das in Zukunft anders sein sollte. Ich möchte daher den Blick lieber auf unsere eigenen Erwartungen für 2021 lenken. Denn nur diese zählen.

Doch wie groß ist unser eigener Handlungsspielraum, wenn das gesellschaftliche Leben von Infektionszahlen bestimmt wird und es keine Regeln mehr gibt, auf die man sich verlassen kann? Die Pandemie hat unser Sicherheitsgefühl erschüttert. Denn wir haben es hier mit einer Gefahr zu tun, die wir weder sehen noch managen können, da sie sich unserem rationalen Denken entzieht. Denn unser Verstand denkt sinnlich. Er orientiert sich an dem, was wir über unsere Sinnesorgane erfassen können - und das ist auf unsere materielle Welt begrenzt. Alles Übersinnliche ist ihm fremd.

Doch jetzt stehen wir vor einer Herausforderung, bei der wir uns nicht mehr auf unsere Sinne verlassen können. Das Virus konfrontiert uns mit einer Dimension der Wirklichkeit, zu der unser rationaler Verstand keinen Zugang hat. Damit stellt es nicht nur unser bisheriges Weltbild infrage, sondern auch unser Selbstverständnis. Es geht also bei der aktuellen Krise um mehr als viele sich im Moment vielleicht vorstellen können. Denn die Pandemie fordert uns auf unser Realitätsverständnis neu zu definieren.

In Zukunft lässt sich die These nicht mehr halten, dass nur das real ist, was sich auf der materiellen Ebene abspielt und wissenschaftlich beweisen lässt. Wir brauchen ein ganz neues Bewusstsein von Realität, das auch die Welt jenseits unserer materiellen Wirklichkeit als real anerkennt - und das fähig ist, sich in dieser Dimension der Transzendenz zurechtzufinden. Anders gesagt: Die Pandemie macht Schluss mit unserem naturwissenschaftlich geprägten Selbstverständnis, das sich über das Außen definiert - und macht den Weg frei für ein neues Selbstverständnis, das sich über das definiert, was in unserem Bewusstsein stattfindet.

 

 

   

Unsere Zukunft ist das

Ergebnis unserer eigenen

Zukunftsvorstellungen.

 

 

Und Bewusstsein ist Kommunikation. Wir wissen, dass Kommunikation mehr ist als nur ein Austausch von Informationen. Kommunikation kann uns inspirieren und neue Energie geben. Aber Kommunikation kann auch manipulierend und unterdrückend sein - und im wahrsten Sinne des Wortes krankmachen und zerstören. Und obwohl wir heute in einer Zeit leben, in der sich alles um Kommunikation dreht und wir es gewohnt sind, uns eigenverantwortlich durch unsere mediale Welt zu bewegen, hat die Pandemie unsere Vorstellung von Eigenverantwortung noch einmal getoppt.

Und auch wenn das Virus für viele nur eine gesundheitliche Bedrohung darstellt, so lässt sich doch jetzt schon voraussehen, dass sich unser Bewusstsein im Umgang mit Kommunikation nachhaltig verändern wird - und das nicht nur digital, sondern auch real. Umso wichtiger ist es, dass wir uns zu Beginn des neuen Jahres nicht nur auf neue Projekte und Ziele konzentrieren, sondern auch darüber nachdenken, mit welch einem Selbstverständnis wir in die Zukunft gehen. Sind wir unseren eigenen Ansprüchen kommunikativ gewachsen. Das heißt: Trauen wir uns zu zu erkennen, wer uns gut tut und wer nicht - mit wem wir unsere Zukunftsvisionen realisieren können und wer nicht mit uns auf dem gleichen Level ist, sodass Probleme vorprogrammiert sind.

Leider glauben immer noch einige, dass Erfolg nur eine Frage des richtigen Managements ist. Doch Erfolg lässt sich nicht organisieren. Wie erfolgreich wir sind, hängt allein von unserem Bewusstsein ab. Das beste Managementkonzept nützt nichts, wenn wir uns in unserer Kommunikation nicht sicher sind. Und diese Sicherheit finden wir nur in uns - nicht im Außen.

2021 ist aus astrologischer Sicht ein Saturnjahr. Und da Saturn der Planet in unserem Sonnensystem ist, der für geistige Sicherheit und Verbindlichkeit steht, können wir davon ausgehen, dass das nächste Jahr sehr stark von der Frage geprägt sein wird, worauf wir uns wirklich verlassen können. Es liegt also ein spannendes Jahr vor uns, in dem wir lernen können, was es bedeutet, aus der inneren Sicherheit zu leben - wenn wir bereit sind, hinter die Fassade der Realität zu schauen. Und hierbei möchte ich Sie auch in 2021 wieder begleiten.

 

 

 

j

 

 

 

 

Dezember 2020

 

Arrival

Zeit in Erfolg zu denken

   
 

Ein spektakuläres Jahr geht zu Ende. Ein Jahr, das uns ohne Vorwarnung aus unserer Komfortzone geschleudert hat und unsere eigene Lebensplanung vorübergehend zum Stillstand gebracht hat – mit der Aussicht, dass diese Phase noch lange nicht überstanden ist. Dennoch sind wir heute in einer besseren Position als am Anfang des Jahres. Denn wir wissen inzwischen alles, was wir für unseren eigenverantwortlichen Schutz wissen müssen. Und auch die wirtschaftlichen Konsequenzen sind hinlänglich bekannt. Jetzt geht es darum, mit dem Wissen, das wir uns in diesem Jahr erworben haben, neue Perspektiven für unsere Zukunft zu entwickeln.

Dafür eignet sich dieser Dezember sehr gut. Denn wenn wir die aktuelle Zeitqualität aus Sicht der zu erwartenden kosmischen Energien betrachten und uns innerlich dafür öffnen, ist es gut möglich, dass wir jetzt ganz neue Einsichten über uns gewinnen, die uns ermutigen unser eigenes Selbstbild zu erneuern - und die uns motivieren, unserem Leben eine neue Richtung zu geben. Anders gesagt: Die Zeitqualität unterstützt uns dabei uns selbst neu zu erfinden!

Entscheidend hierfür ist, dass mehrere Planetenkonstellationen in diesen Wochen zum Abschluss kommen, die unser Denken und Handeln seit fast 500 Jahren geprägt haben und die sich jetzt neu formieren. Dieser kosmische Change Prozess hat sich seit Mitte Januar langsam aufgebaut. Und wenn wir dieses Jahr von der Metaebene aus betrachten, dann passt eine globale Krise genau zu diesem Change. Denn die Pandemie ist mehr als eine Gesundheitskrise. Sie ist auch eine Krise, die unser materialistisches, naturwissenschaftlich orientiertes Weltbild infrage stellt. Denn sie macht deutlich, wie wenig wir im Grunde noch immer auf unsere heutige digitale Wirklichkeit vorbereitet sind.

Wir haben uns daran gewöhnt, in einer technologisch hochentwickelten Welt zu leben, in der wir alles in den Griff bekommen. Doch jetzt zeigt uns ein Virus, wie verletzlich wir trotz aller technologischen Fortschritte in Wahrheit immer noch sind. Und auch wenn es einige gibt, die diese Verletzlichkeit nicht wahrhaben wollen, ist es doch offensichtlich, dass sich das Virus nicht an Zahlen und Modellrechnungen hält. Darüber können auch Lockdowns nicht hinwegtäuschen. Denn das Virus folgt nicht den Gesetzen der Mathematik. Es folgt unserem Kommunikationsverhalten - und das ist unberechenbar.

Oft wird behauptet, die Pandemie sei ein Change-Maker. Eine Art Türöffner ins digitale Zeitalter. Aber remotes Arbeiten und mehr Laptops in Schulen machen uns noch nicht fit, um den Herausforderungen der Digitalisierung gewachsen zu sein. Hier sind ganz neue geistige Fähigkeiten gefragt. Denn hier geht es um vernetztes Denken. Um die Fähigkeit, in Synergien, Relationen und Resonanzen zu denken – nicht mehr in richtig oder falsch, schwarz oder weiß. In Zukunft werden die gewinnen, die wissen, dass es außer unserer materiellen, sichtbaren Welt noch eine geistige Welt gibt, in der alles mit allem vernetzt ist und nur wir selbst – durch die Art und Weise, wie wir denken – darüber entscheiden, mit wem oder was wir uns vernetzen.

Das ist der wahre Fortschritt, den uns die Digitalisierung bringt. Denn das, worum es wirklich geht, ist der Wandel von einem außenorientierten Denken hin zu einem eigenverantwortlichen Denken. Der Wandel von einem reaktiven zu einem proaktiven Denken. Und genau das ist das Thema der aktuellen Zeitqualität. Denn wer die momentane Entwicklung in der Welt verfolgt, weiß, dass es kein Zurück mehr in unsere alte Normalität gibt. Auch ein Impfstoff kann daran nichts ändern. Jetzt geht es darum, nach vorne zu schauen und neue Lebenskonzepte zu entwickeln, die der Dynamik und Vielfältigkeit unserer heutigen Welt gerecht werden.

Wir dürfen daher davon ausgehen, dass 2021 ein spannendes Jahr wird, in dem viel Kreativität und Mut gefragt sind. Doch noch wichtiger wird unsere innere Einstellung sein, mit der wir in die Zukunft blicken. Denn wir können nur erfolgreich sein, wenn wir an Erfolg glauben. Unser Bewusstsein entscheidet darüber, wie unsere Zukunft wird.

Arrival bedeutet Ankommen. In diesem Wort steckt eine große kreative Kraft. Denn wenn ich mich innerlich darauf einstelle mein Ziel zu erreichen, bin ich geistig damit vernetzt und kann allen Herausforderungen, die mir auf dem Weg dahin begegnen, standhalten. Ich wünsche Ihnen, dass Sie bei all Ihren Zielen für 2021 immer ans Ankommen glauben.

 

 

 

j

 

 

 

 

November 2020

 

Mastering Life

Erfolg ist eine Frage der Selbstdisziplin

   
 

Selbstdisziplin hört sich nach Verzicht, Anstrengung und Unfreiheit an. Und genau das will am Ende dieses entbehrungsreichen Jahres kaum noch jemand hören. Dennoch lässt uns das Virus keine andere Wahl. Aber es liegt an uns, wie wir Selbstdisziplin definieren - denn wir geben den Worten ihren Sinn! Nicht umgekehrt. Und wenn sich der Zeitgeist ändert, ändert sich auch die Bedeutung unserer Worte. Dieser Wandel lässt sich gerade sehr gut an unserem Verständnis von Demokratie beobachten. Denn im digitalen Zeitalter, in dem eigenverantwortliches Handeln immer wichtiger wird, brauchen wir auch ein neues Bewusstsein von Demokratie.

Und genau diese Eigenverantwortung brauchen wir auch beim Thema Selbstdisziplin. Denn es macht einen Unterschied, ob ich mich diszipliniere, um mich den Spielregeln und Erwartungen anderer anzupassen – oder ob ich mich diszipliniere, weil mir mein eigenes Leben wichtig ist und ich meinen eigenen Regeln folge. Auf der einen Seite geht es also um Obrigkeitsdenken und Gehorsam, auf der anderen um Selbstwert und Individualität. Und genau das ist auch der innere Konflikt, den viele zurzeit erleben. Denn das Virus greift nicht nur unser Immunsystem an, sondern auch unser Selbstbewusstsein. Denn letztlich muss jeder von uns selbst entscheiden, wie viel Eigenverantwortung wir uns zutrauen.

Keine Frage, 2020 ist ein Jahr, das neue Maßstäbe für die Zukunft setzt. Denn die Pandemie wird uns noch eine ganze Weile begleiten. Daher ist es wichtig, dass wir uns langsam aus der emotionalen Schockstarre befreien und unsere Zukunft wieder selbst in die Hand nehmen. Mastering Life! Wir sind heute glücklicherweise in der Lage genug über das Virus zu wissen, um uns schützen zu können. Aber das bedeutet noch nicht, dass wir auch fähig sind unser Leben zu meistern. Dafür brauchen wir unsere eigenen Spielregeln, auf die wir uns verlassen können.

Im Moment schauen noch viele gebannt auf die Politik in der Hoffnung, dass sie uns durch die Krise führt. Aber genau das kann sie nicht leisten. Denn wer auf Sicht fährt, kann nur reagieren und hier und da die Notbremse ziehen – aber mehr nicht. Wer sich auf das Krisenmanagement der Politik verlässt, wird daher immer im Krisenmodus bleiben. Diesem Zukunftsszenario können wir nur entgehen, indem wir uns auf unsere eigenen kreativen Fähigkeiten besinnen. Warten Sie daher nicht auf bessere Zeiten. Fragen Sie sich lieber, was Sie mit Ihrer eigenen Zeit machen wollen. Was sind Ihre Prioritäten? Was gibt Ihnen Sicherheit, auch wenn im Außen Chaos herrscht. Und vor allem: Was lernen Sie aus der aktuellen Situation?

Denn Erfolg haben nur die, die neugierig durchs Leben gehen und in allem, was sie erleben, eine Möglichkeit zur Weiterentwicklung sehen. Und dafür brauchen wir Selbstdisziplin – d.h. wir müssen unsere eigenen Schüler sein. Manche fragen sich jetzt vielleicht, wie das gehen soll. Wie kann ich von mir lernen? Dazu müssen wir wissen, dass unser rationaler Verstand nur ca. zehn Prozent unseres tatsächlichen Bewusstseins ausmacht. 90 Prozent unseres geistigen Potentials bleiben uns verborgen – dennoch spüren viele den unerklärbaren Wunsch, den Sinn ihres Lebens besser zu verstehen. Dieser Wunsch ist der Schlüssel zu unserem verborgenen Potential.

Der rationale Verstand kann nur in Erfahrungen denken. Er speichert alles, was wir erleben, um es bei Bedarf wieder abrufen zu können. Aber bei allem, was über unsere Erfahrungen hinausgeht, muss er kapitulieren. Das ist der Grund, warum viele sich aktuell überfordert fühlen – und einige die Krise lieber herunterspielen oder sich Verschwörungstheorien überlegen, um das Unbegreifbare irgendwie managen zu können.

Doch erst wenn wir verstehen, dass Krisen nicht zufällig auftreten, sondern dass sie das Ergebnis unseres eigenen Denkens und Handelns sind, können wir das „Rad drehen“. Kein Test, keine App, kein Hygienekonzept, kein Impfstoff und keine staatlichen Hilfen können das. Wir meistern diese Krise nur, indem wir unser eigenes Bewusstsein ändern. Niemand hat das so klar auf den Punkt gebracht wie Albert Einstein mit dem Satz: „Unsere Probleme lassen sich nicht mit dieselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

Für viele markiert 2020 eine Zeitenwende. Aber das gilt nur für die, die nicht darauf warten, dass die Zeit diese Krise wendet - sondern die sich darauf verlassen, dass sie alles Wissen in sich haben, um der Zukunft gewachsen zu sein.

 

 

 

j

 

 

 

 

Oktober 2020

 

Free your will 

Keine Angst vor dem eigenen Willen

   
 

Ich möchte Sie in diesem Monat einladen, sich etwas intensiver mit der Frage zu beschäftigen, wie Sie mit Ihrer Willenskraft umgehen. Gerade in einer Zeit, die neue Maßstäbe für unser soziales Leben setzt, ist es ratsam, sich nicht als Opfer äußerer Mächte zu sehen – egal ob es das Virus oder die Politik ist, sondern nach vorne zu schauen und eine eigene Position zu finden, wie wir unser soziales Leben in Zukunft gestalten wollen.

In der Arbeitswelt hat dieser Klärungsprozess bereits begonnen. Wir waren alle in den letzten Monaten einem Stresstest ausgesetzt, bei dem wir viel über uns und unsere Belastbarkeit in unseren beruflichen und privaten Beziehungen gelernt haben. Denn wenn sich die Lebensumstände verändern, ändern sich auch die Interessen und Ansprüche im Zusammenleben mit anderen. Es soll in diesem Jahr z.B. fünfmal so viele Scheidungen geben als sonst. Doch Trennung ist keine Lösung – weder im Job noch privat.

Denn unsere Beziehungen finden nur in unserem Bewusstsein statt. Wir machen ständig Erfahrungen im Umgang mit anderen, die unser Gehirn speichert – und solange wir die nicht hinterfragen, ruft unser Verstand immer wieder die gleichen Erfahrungen ab. Denn er kann nur das wahrnehmen, was er kennt. Erst wenn wir verstehen, dass nicht unsere Beziehungen das Problem sind, sondern unsere unverarbeiteten Emotionen, haben wir die Chance uns weiterzuentwickeln.

Und hierbei spielt unser Wille eine wichtige Rolle. Unser Wille ist nicht nur unsere Lebensenergie, sondern auch unsere Identität. Unser gesamtes Denken und Handeln ist von unserem Willen geprägt. Aber viele Menschen trauen ihrem eigenen Willen nicht – entweder weil sie in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht haben oder weil sie dem Willen anderer mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung geben als ihrem eigenen. Wie oft passiert es Ihnen, dass Sie etwas tun, was Sie eigentlich gar nicht wollen? Und wie oft fehlt Ihnen der Mut, für das einzustehen, was Sie wollen?

Wir können keine Gleichberechtigung erwarten, solange wir unseren eigenen Willen vernachlässigen. Es geht bei der Frage nach unserer Sozialkompetenz also um die Heilung unserer Willenskraft – um die Heilung unserer eigenen Macht. Erst wenn ich mir zutraue, die Verantwortung für meinen Willen zu übernehmen, kann ich mich aus meinen selbsterschaffenen Abhängigkeiten befreien. Wenn ich niemanden brauche, um glücklich zu sein, kann ich selbst entscheiden, mit wem ich meine Zeit verbringen will.

Nur wir selbst haben die Macht über unser Leben – aber die anderen geben uns die Chance, das zu üben. Mein Rat ist daher: Seien Sie dankbar für die Menschen in Ihrer Umgebung, die Sie nerven, enttäuschen oder verletzten. Denn das sind genau die, die uns helfen, wieder in unsere eigene Macht zu kommen – nicht indem wir sie bekämpfen, sondern indem wir ihnen die Macht über unser Leben entziehen.

Denn wir lösen unsere Beziehungsprobleme nicht durch physische Trennung, nur durch emotionale Trennung. Dadurch, dass wir die Emotionen, die andere in uns auslösen, loslassen. Denn Emotionen binden. Und solange ich daran festhalte, solange werde ich immer wieder auf Menschen treffen, die meine unerlösten Emotionen antriggern. Aus dieser Perspektive gesehen kann social distancing eine Chance zur Neubesinnung sein, um mehr Klarheit und Ehrlichkeit in unsere Beziehungen zu bringen.

 

 

 

j

 

 

 

 

September 2020

 

Go for it

Erwarte das Beste von deiner Zukunft

   
 

Wir kommen jetzt in die heiße Phase der Pandemie. Die nächsten Monate werden zeigen, wie gut wir uns inzwischen auf ein Leben mit dem Virus eingestellt haben. Denn egal, wie wir dazu stehen – unsere Zukunft ist damit verbunden. Und es gestaltet sich so facettenreich, dass wir noch längst nicht verstanden haben, was uns noch erwartet. Und jeder, der behauptet das Virus im Griff zu haben – wie vor kurzem der Chef des Bundeskanzleramtes – wird von der Realität überholt.

Doch auch wenn das Virus real ist, sind wir nicht davon abhängig. Wir können selbst entscheiden, wie wir damit umgehen wollen. Denn unser Bewusstsein schafft unsere Wirklichkeit. Wir sind immer selbst die Schöpfer unserer Probleme - und unseres Glücks. Daher liegt es an uns, wie gut es uns in dieser Zeit gelingt, auf unser eigenes Wohlergehen zu achten. Doch dabei geht es um mehr als Hygienekonzepte. Es geht um ein neues Verständnis von Freiheit in einer globalisierten Welt – um die Frage, was es bedeutet in einer Welt zu leben, die immer mehr zusammenwächst und in der sich alles, was wir denken und tun, mit großer Geschwindigkeit multipliziert.
 

   
 

Selbstbewusstsein

   
 

Es geht also darum, wie wir unsere individuelle Freiheit in einer vernetzten Welt leben können – wie wir für unser eigenes Wohlergehen sorgen können ohne dabei mit anderen in Konflikt zu kommen. Für viele bedeutet Freiheit das Recht, frei wählen zu können, wie und wo sie leben und arbeiten wollen. Aber Wahlfreiheit heißt noch nicht, dass ich auch fähig bin, die Verantwortung für meine Entscheidungen zu übernehmen. Wie oft treffen wir Entscheidungen, die wir nicht einhalten können? Wie oft sind wir unsicher, ob wir die richtige Wahl getroffen haben? Und wie kreativ sind wir in unseren Ausreden, wenn wir merken, dass wir mit unserer Entscheidung überfordert sind?

Freiheit kann also schnell zur Illusion werden, wenn ich nicht weiß, ob ich auch zu meiner Entscheidung stehen kann. Erst wenn ich mir sicher bin, dass ich das, was ich will, auch realisieren kann, macht Freiheit Sinn. Unser Recht auf Freiheit ist daher bedeutungslos, wenn wir es nicht zu unserem Wohlergehen nutzen können.

Viele fühlen sich aktuell durch Masken und Abstandsregeln in ihrer Freiheit eingeschränkt. Aber damit machen sie sich von Äußerlichkeiten abhängig. Wahre Freiheit ist, dass ich selbst entscheiden kann, ob mich etwas einschränkt oder nicht. Denn die einzigen Grenzen, die uns in unserer Kreativität einschränken, befinden sich in uns. Unser Bewusstsein bestimmt darüber, wie frei wir uns fühlen. Freiheit ist daher eine geistige Fähigkeit – eine Kompetenz, bei der Weitsicht, innere Klarheit und Zielsicherheit gefragt sind. Und diese Kompetenz können wir jetzt sehr gut trainieren.

Doch wir müssen auch bereit dazu sein. Und das geht nur, wenn wir an uns glauben. Wenn wir uns zutrauen, für unser eigenes Glück und Wohlergehen einstehen zu können. Unser gesamtes wirtschaftliches Handeln ist heute auf das Kundenwohl ausgerichtet – doch wie es aussieht, geht es vielen immer schlechter. Wir sollten uns daher nicht darauf verlassen, dass andere besser wissen, was gut für uns ist. Wir sollten es selbst herausfinden.

Und dafür brauchen wir Zeit. Wir müssen uns Zeit nehmen, um uns selbst zuzuhören. Denn alles, was wir über uns wissen müssen, ist in uns. Wir finden es nicht im Außen. Achten Sie einfach mal darauf, wie viel Zeit Sie am Tag damit verbringen, den Ansichten und Erwartungen anderer zuzuhören, und wie viel Zeit Sie sich für Ihre eigenen Bedürfnisse geben.

Zeit ist die wichtigste Ressource in unserem Leben. Alles, was wir heute sind und in Zukunft sein werden, hängt davon ab, wie wir mit unserer Zeit umgehen. Und damit meine ich nicht, wie viele Termine wir am Tag managen können. Es geht nicht um Quantität, sondern Qualität. Denn die Zeit ist im wahrsten Sinne des Wortes unser Leben. Wir leben nur, weil es die Zeit gibt – und weil unser Bewusstsein mit der Zeit verbunden ist. Sie ist unsere geistige Ressource, mit der wir unser Leben gestalten.

Und je nachdem, mit welchen Gedanken wir uns beschäftigen – ob mit unserer Vergangenheit, unserer Zukunft, unseren Beziehungen, unseren Problemen oder unseren Zielen – diese Gedanken machen unser Leben aus. Daher wünsche ich Ihnen, dass Sie noch bewusster mit Ihrer Zeit umgehen und darauf achten, dass Sie nur das Beste von Ihrer Zukunft erwarten.

 

 

 

j

 

 

 

 

August 2020

 

Create your more

Trau dir mehr zu

   
 

Wir leben aktuell in einer Zwischenzeit. Und niemand weiß, wie lange diese Phase andauern wird. Aber es ist abzusehen, dass wir in eine Zukunft gehen, in der die Machtverhältnisse in der Welt neu geordnet werden. Und wie zu allen Zeiten, in denen es zu radikalen gesellschaftlichen Veränderungen kam, wird es auch hier Gewinner und Verlierer geben – und mit Sicherheit werden nicht die gewinnen, die abwarten und anderen die Regie überlassen, sondern die, die sich auf ihre eigene Intelligenz und Kreativität verlassen und die Verantwortung für ihre Zukunft selbst übernehmen.

Oft wird behauptet, dass die Pandemie ein Prozessbeschleuniger ist. Dass sie die Digitalisierung schneller vorantreibt, aber auch den Konkurs wirtschaftlich gefährdeter Unternehmen. Doch damit machen wir es uns zu einfach. Prozesse beschleunigen sich nicht von allein. Der exponentielle Anstieg an Infektionen im März / April lag nicht am Virus, sondern an unserem Verhalten. Und das gilt auch für alles andere, was in unserem Leben geschieht. Wir entscheiden immer selbst, wie schnell oder langsam sich Dinge entwickeln – auch wenn diese Entscheidungen oft unbewusst ablaufen.

   
 

Eigenverantwortung

   
 

Wir befinden uns gerade an einem sehr bedeutsamen Wendepunkt in unserer Evolution, der durch die Pandemie nur noch sichtbarer wird. Denn wir stehen vor einer Zeitenwende – dem Wandel vom Industrie- zum digitalen Zeitalter. Und dieser Wandel hat auch Einfluss auf unser Selbstverständnis. Denn in einer digitalen Welt bestimmt Kommunikation unser Leben. Wer heute wirtschaftlich erfolgreich sein will, muss sich mit Kommunikation auskennen und wissen, wie man mit Kommunikation Geschäfte macht.

Doch damit ist nicht die Technologie gemeint. Es geht um unsere individuellen Kommunikationsfähigkeiten. Denn in der digitalen Welt gewinnen nur die, die selbstbewusst und souverän mit Kommunikation umgehen können. Die wissen, wie sie das, was sie wollen, auch zielsicher kommunizieren können. Und die Lügen und Manipulationen erkennen und wissen damit umzugehen.

Kommunikation war schon immer ein Machtinstrument - denn wir wollen mit dem, was wir sagen, immer etwas erreichen. Aber nicht immer ist uns das Ziel klar. Und auch wenn wir wissen, was wir wollen, heißt das noch nicht, dass wir mit unserer Kommunikation auch erfolgreich sind. Das ist der Grund, warum heute immer mehr Menschen unter ihrem Job leiden – denn obwohl es immer mehr Meetings gibt, wird paradoxerweise viel Zeit damit verbracht über fehlende Kommunikation zu reden.

Und ausgerechnet jetzt werden wir noch mit einem Virus konfrontiert, das durch Kommunikation übertragen wird. Das zeigt einmal mehr, dass wir in einer Welt leben, in der alles mit allem vernetzt ist – auch wenn das unserem rationalen Denken verborgen bleibt. Doch niemand würde behaupten, dass Gefühle und Gedanken nicht real sind. Obwohl sie unsichtbar sind, prägen sie doch unser Leben. Und genau das macht Kommunikation aus.

Heute verwendet man gerne den Begriff „Narrativ“, um unsere Zeit und die Geschehnisse in der Welt besser zu verstehen. Aber diese Narrative resultieren aus Erfahrungen. Doch wir können die Herausforderungen einer global vernetzten Welt nicht mit einem rückwärts gerichteten Blick lösen. Wir müssen unsere Zukunft neu denken. Und dafür brauchen wir Narrative, die uns neue Perspektiven eröffnen.

Aber es geht noch um mehr. Wir brauchen nicht nur neue Perspektiven. Wir brauchen auch die nötige Ausdauer und Widerstandsfähigkeit, um sie zu realisieren - wir brauchen Verbindlichkeit in unserer Kommunikation. Weltweit gehen heute viele Menschen für ihre Freiheitsrechte auf die Straße. Doch freie Meinungsäußerung garantiert noch keinen Erfolg. Genauso wenig, wie sich Probleme nicht dadurch lösen lassen, dass man darüber spricht.

Create your more! Wir leben heute in einer Welt, in der wir für unser Wohlergehen selbst verantwortlich sind. Und dafür brauchen wir kommunikative Macht. Wir müssen lernen, uns als Schöpfer unserer eigenen Zukunft zu verstehen. Und das bedeutet: Was auch immer das MEHR ist, das wir erschaffen wollen – mehr Lebensfreude, mehr Selbstvertrauen, mehr Erfolg, mehr Geborgenheit - hängt davon ab, wie viel wir uns selbst zutrauen.

 

 

 

j

 

 

 

 

Juli 2020

 

 
 

Recovery

Alles auf Anfang

   
 

Haben Sie sich jemals gewünscht, Ihr Leben noch einmal neu zu beginnen? Damit meine ich nicht nur einzelne Abschnitte Ihres Lebens, wie man das üblicherweise macht, wenn man merkt, dass man über bestimmte Ansichten oder Beziehungen hinausgewachsen ist. Ich meine einen kompletten Neuanfang mit einem ganz neuen Blick auf Ihr Leben, Ihre Fähigkeiten, Ihre Identität. Diese Möglichkeit haben wir. Und viele spüren gerade jetzt - mitten in einer weltweiten Krise, dass es jetzt um mehr geht als einen Impfstoff, der uns unser gewohntes Leben zurückbringt.

Die Frage ist nur, was dieses MEHR ist. Wir wissen, dass es um mehr Engagement beim Klimaschutz, mehr digitale Bildung, mehr internationale Zusammenarbeit gehen muss, wenn wir noch größere Krisen vermeiden wollen. Aber etwas zu wissen heißt noch nicht es auch realisieren zu können. Das erleben wir ständig. Wie oft wissen Sie genau, was Sie wollen, haben aber Schwierigkeiten es umzusetzen? Sei es aus Angst vor den Konsequenzen, die damit verbunden sind - oder aus Unsicherheit, ob die eigenen Fähigkeiten ausreichen.

   
 

Lernbereitschaft

   
 

Das MEHR, um das es heute geht, muss also mehr Selbstvertrauen in unsere eigene Willenskraft sein. Gerade in einer Welt, die immer undurchsichtiger, schnelllebiger und widersprüchlicher wird, ist es umso wichtiger, dass wir uns auf uns selbst verlassen können. Oft wird behauptet, Selbstvertrauen entsteht durch Erfahrungen. Doch das stimmt nicht. Das Leben kennt keine Wiederholung. Es erneuert sich ständig - oder wie der griechische Philosoph Heraklit schon vor 2500 Jahren gesagt hat: „Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen.“

Wer an seinen Erfahrungen festhält, verliert daher den Anschluss an das Leben. Alle unsere Ängste und Unsicherheiten resultieren daraus, dass wir uns von Erfahrungen abhängig machen. Wir brauchen ein Selbstvertrauen, das in die Zukunft gerichtet ist. Das darauf basiert, was wir erleben wollen. Es geht also um einen Neuanfang im Denken: von einem vergangenheitsorientierten Denken hin zu einem zukunftsorientierten Denken.

Aber es gehört noch mehr dazu, um unsere Ziele zu realisieren. Wir müssen nicht nur daran glauben. Wir müssen uns auch auf unsere eigene Intelligenz – unser inneres Wissen - verlassen können. Wir können noch so viele Fortbildungen machen oder Biographien erfolgreicher Menschen lesen – doch das wird uns nicht die ersehnte innere Sicherheit bringen. Alles, was wir von anderen lernen können, ist, was sie aus ihrem Leben machen. Aber das Leben lässt sich nicht kopieren. Jedes Leben ist einzigartig. Das macht unsere Individualität aus. Und wir sind erst glücklich, wenn wir unsere Individualität annehmen und bereit sind uns selbst zu leben. Wenn wir daran glauben, dass alles Wissen, das wir brauchen, in uns ist.

Wir leben glücklicherweise in einem Land, in dem es uns leicht gemacht wird unsere Individualität zu leben. Doch auch wenn wir per Gesetz diese Freiheit haben, nützt uns das wenig, wenn wir uns selbst unfrei fühlen. Der Neuanfang kann daher nur in uns geschehen. Wir müssen aufhören, an uns zu zweifeln. Aufhören, andere wichtiger zu nehmen als uns selbst. Aufhören, uns mit unseren Erfahrungen zu identifizieren. Aufhören, uns von der Realität abhängig zu machen.

Wir können unsere heutige Zeit mit der kopernikanischen Wende vor 500 Jahren vergleichen, als man begriff, dass sich nicht die Sonne um die Erde dreht, sondern die Erde um die Sonne. Doch heute stehen wir vor einer Wende, die unser Selbstbewusstsein betrifft – die uns auffordert, unser Vertrauen nicht im Außen zu suchen, sondern in uns selbst. Und wenn wir uns auf diese Wende einlassen, werden wir auch in einer weltweiten Krise wissen, wie es für uns weitergeht.

 

 

 

j

 

 

 

 

Juni 2020

 

 

No doubt

Die Macht des Glaubens

   
 

Wir treten in eine neue Phase der Pandemie ein. Der Staat zieht sich mehr und mehr aus unserem Leben zurück und überlässt uns wieder selbst die Verantwortung für unsere Gesundheit – und damit auch die Verantwortung für unsere sozialen Kontakte.

Doch nur weil wieder fast alles erlaubt ist, heißt das noch nicht, dass wir uns auch wieder alles erlauben können. Jetzt muss jeder die Risiken mit sich selbst und untereinander aushandeln. Denn mit der wiedergewonnenen Freiheit bekommen wir auch unsere Eigenverantwortung wieder zurück und müssen mit den Folgen klarkommen, die sich aus unserem Handeln ergeben.

Wir gehen also in eine Zeitphase, die mehr Awareness und Ehrlichkeit von uns verlangt als früher. Dazu möchte ich einen Satz zitieren, den ich vor ein paar Wochen von einer Ärztin aus Südkorea gelesen habe: „Be ready rather than be sorry.“ Dieser Satz hat mich sehr berührt. Denn in diesen wenigen Worten liegt das Geheimnis unseres Glücks – und eine Herausforderung für alle, die frei und selbstbestimmt leben wollen.

 

 

 

 

Mental Health

 

 

 

 

Be ready! Sei vorbereitet! Das ist vielleicht die radikalste Definition von Eigenverantwortung, die es gibt. Denn sie suggeriert, dass wir selbst über unsere Zukunft bestimmen können. Doch sie ist auch umstritten. Denn im Moment verlassen sich viele eher auf Modellrechnungen und Studien. Oder sie vertrauen darauf, dass ihr Bauchgefühl - ihre emotionale Intelligenz – ihnen sagt, was zu tun ist.

Sei vorbereitet! Das können nur die sagen, die vorausschauend denken. Die nicht nur verstehen wollen, was war, sondern sich auch Gedanken darüber machen, wie sie in Zukunft leben wollen. Ein kleines Virus hat der Welt gezeigt, wie wichtig vorausschauendes Denken ist – und wie gefährlich es ist, das nicht zu tun. Jetzt kommt es darauf an, was wir aus diesem Wissen machen.

Sei vorbereitet! Viele sind froh, dass sie endlich ihr „altes“ Leben wieder haben. Dass sie endlich wieder durchstarten können und alles nachholen können, was sie in den letzten Monaten versäumt haben. Doch mit dem „alten“ Leben kommen auch die „alten“ Probleme zurück. Denn unser Leben richtet sich nach unserem Bewusstsein. Und solange sich an unserem Denken nichts ändern, werden sich auch unsere Probleme nicht ändern.

Sei vorbereitet! Das bedeutet ein klares Ziel zu haben. Wir haben erlebt, was innerhalb kurzer Zeit durch Disziplin und Ausdauer möglich ist, wenn man ein klares Ziel vor Augen hat. Diese Klarheit und Entschlossenheit brauchen wir auch, wenn es um unsere eigene Zukunft geht. Im Zen heißt es: „Du kann den Weg nicht gehen, solange du nicht selbst der Weg bist.“ Das macht vorausschauendes Denken aus.

Leider gehen wir in unserer westlichen Kultur genau umgekehrt vor - nach dem Motto: „Du kennst den Weg erst, wenn du ihn gegangen bist.“ Bei uns zählen Erfahrungen meist mehr als Ziele. Und daher kann es passieren, dass wir eher unsere Ziele aufgeben als dass wir unsere Erfahrungen infrage stellen. Das liegt an unserem naturwissenschaftlichen Weltbild, das nur das für glaubwürdig hält, was sich durch Fakten beweisen lässt. Doch dieses Denken kommt gerade an seine Grenzen – denn das Virus zeigt uns, dass wir der Realität ständig hinterherhinken, wenn wir uns auf unsere Zahlen und Studien verlassen.

Wir haben also die Wahl, ob wir den Zen-Weg gehen wollen oder den Weg der Erfahrungen. Ob wir an das glauben, was wir erleben wollen, oder an das, was wir erlebt haben. Die Zeitqualität im Juni kann uns dabei - aus astrologischer Sicht – eine Hilfe sein, denn die energetische Botschaft dieses Monats heißt: Alles auf Anfang! Vielleicht lassen Sie sich ja davon inspirieren und nutzen Ihre neue Freiheit für einen persönlichen Neuanfang.

 

 

 

j

 

 

 

 

Mai 2020

 

 

Whatever it takes

Gewinner halten an ihren Zielen fest

   
 

Nach Wochen der Isolation sind wir jetzt in der neuen Realität angekommen. Doch es geht um mehr als Hygieneregeln und ein neues Sozialverhalten. Längst ist klar, dass das Virus nicht nur ein Angriff auf unsere Gesundheit ist, sondern alle Bereiche unseres Lebens erfasst. Und inzwischen ist auch klar, dass dies keine vorübergehende Krise ist, sondern dass wir uns in einem globalen Transformationsprozess befinden, bei dem die „Karten des Lebens“ neu gemischt werden. Umso wichtiger ist es, dass wir uns auf diesen Prozess einlassen und lernen in uns selbst die nötige Klarheit und Willensstärke zu finden, die wir brauchen, um als Gewinner aus dieser Krise herauszugehen.

Es geht also darum, wie wir mit unserer Zukunft umgehen. Das erinnert mich daran, was Queen Elisabeth II. vor ein paar Wochen gesagt hat: „Ich hoffe, Sie werden in einigen Jahren stolz darauf sein, wie Sie mit dieser Herausforderung umgegangen sind.“ Diese Zuversicht und Tapferkeit brauchen wir jetzt. Doch dabei kann uns die Regierung nicht helfen – auch wenn sie noch so sehr bemüht ist uns bei Laune zu halten, indem sie uns das wahre Ausmaß der Krise nur etappenweise in kleinen Dosierungen serviert. Wir müssen uns der Tatsache stellen, dass es kein Zurück in die Zeit vor der Krise gibt. Jetzt geht es um die Frage, wie die Zeit nach der Krise aussehen soll.

 

 

 

 

Kreative Intelligenz

 

 

 

 

So banal es auch klingen mag, aber wir müssen lernen, dass sich die Zeit nicht zurückdrehen lässt. Zeit ist Lebenszeit. Und die lässt sich auch nicht zurückdrehen. Daher fühlen wir uns nur lebendig, wenn wir mit der Zeit im Einklang sind. Jeder kennt diese glücklichen Momente, in denen alles „just in time“ geschieht und wir das, was wir erreichen wollen, mühelos verwirklichen können. Andererseits kennen wir auch die stressigen Momente im Leben, in denen wir hinter der Zeit herlaufen und in denen nichts zu klappen scheint, weil ständig neue Probleme auftauchen.

Daher ist es wichtig, dass wir uns bewusst machen, wie wir mit unserer Zeit umgehen wollen. Und hier gibt es zwei Möglichkeiten. Wir können uns unsere Realität anschauen, um herauszufinden, was war. Das ist der naturwissenschaftliche Weg mit Zeit umzugehen. Doch dabei hinken wir der Zeit immer hinterher - wie bei den Infektionszahlen. Der andere Weg ist der Weg der Quantenphysik. Hier findet Zeit nur in unserem Bewusstsein statt. Daher können wir nach der Quantenphysik auch nur die Zeit erleben, die unseren inneren Bildern und Denkmustern entspricht.

Wir befinden uns also aktuell im Spannungsfeld zweier unterschiedlicher Weltbilder. Wollen wir uns weiterhin an der Realität orientieren und unsere Zukunft von unseren Erfahrungen abhängig machen oder wollen wir uns auf unsere Kreativität verlassen und eine Zukunft erschaffen, die über unsere Erfahrungen hinausgeht. Ich glaube, die letzten Wochen haben gezeigt, dass uns die Naturwissenschaft nicht helfen kann, wenn es um Zukunftsfragen geht. Vielleicht ist ja gerade dies die wichtigste Erkenntnis, die wir der Pandemie verdanken. Denn plötzlich zählt nicht mehr, was war. Jetzt sind die im Vorteil, die sich nicht auf ihre Erfahrungen verlassen, sondern auf ihre Ziele.

 

 

 

j

 

 

 

 

April 2020

 

 

Connected Spirit

Die neue Dimension des Bewusstseins

   
 

Plötzlich ist alles anders. Eine neue Zeitrechnung hat begonnen, die alles, was wir uns für dieses Jahr vorgenommen hatten, hinfällig macht – und die uns auffordert, uns dem Leben auf eine ganz neue und unbekannte Weise zu stellen. Denn alles, was uns bisher Sicherheit gegeben hat, funktioniert nicht mehr. Und auch wenn wir in Deutschland gute Chancen haben die Krise medizinisch in den Griff zu bekommen, lässt sich jetzt schon absehen, dass es die Welt, wie wir sie kennen, in Zukunft nicht mehr geben wird. Wir gehen jetzt durch einen globalen Transformationsprozess, der uns auf uns selbst zurückwirft - und unsere individuelle Kreativität und Souveränität auf eine ganz neue Probe stellt.

Wenn eines in den letzten Wochen deutlich geworden ist, dann das: Zeit ist der entscheidende Faktor in unserem Leben. Wie sich unser Leben entwickelt, hängt davon ab, wie wir mit unserer Zeit umgehen. Im Moment feiert sich unsere Regierung, dass sie schnell genug gehandelt hat – obwohl die fehlende Schutzausstattung im Gesundheitsbereich eine andere Sprache spricht und obwohl durch wochenlanges Runterspielen der Gefahr falsche Signale in der Bevölkerung ausgesendet wurden. Doch offensichtlich funktioniert die PR-Strategie und die Politik kann sich als Retter in der Not präsentieren. Aber das täuscht. Denn eine Pandemie lässt sich nicht mit Geld eindämmen.

 

 

 

 

Zeitenwende

 

 

 

 

Diese Krise ist zwar ein Angriff auf unsere Gesundheit - aber sie ist auch ein Angriff auf unser naturwissenschaftliches Weltbild und Selbstverständnis. Denn wir sind es gewohnt, uns an der Realität zu orientieren. Wir machen unser Handeln von äußeren Faktoren abhängig. Doch jetzt zeigt uns ein Virus, dass wir nicht nur in einer materiellen Realität leben, sondern dass es noch eine unsichtbare Dimension der Wirklichkeit gibt, die wir nicht mit unserem naturwissenschaftlich geprägten Denken erfassen können. Das ist der Grund, warum kaum jemand das Ausmaß dieser Krise vorhergesehen hat. Denn naturwissenschaftliches Denken ist reaktives Denken. Es befasst sich mit dem, was ist – nicht was sein wird.

Insofern beginnt tatsächlich eine neue Zeitrechnung, die uns auffordert, unsere Sicht der Wirklichkeit neu zu definieren. Hierbei hilft uns die Quantenphysik. Sie lehrt uns, dass unser naturwissenschaftliches Denken nicht mehr zeitgemäß ist, da in einer global vernetzten Welt andere Gesetze gelten. Das erleben wir gerade live aufgrund der Dynamik, mit der sich das Virus ausbreitet. Wer jetzt weiterhin „auf Sicht fährt“ und seine Entscheidungen von der Realität abhängig macht, wird daher der Entwicklung ständig hinterherhinken.

Die Pandemie macht uns somit deutlich, dass wir nicht in einer vernetzten Welt leben können ohne auch vernetzt zu denken. Das ist die Herausforderung, vor der wir jetzt stehen. Und dabei kann uns die Quantenphysik helfen. Denn sie beschäftigt sich mit dem Bewusstsein. Hiernach besteht alles, was existiert, aus Informationen – auch die Materie. Das bedeutet: Informationen bestimmen unser Leben – nicht die Realität.

Eigentlich ist das nichts Neues. Denn in Wahrheit entspricht alles, was in unserem Leben geschieht, immer nur unseren eigenen Glaubensvorstellungen – das macht unsere Individualität aus. Doch die Quantenphysik geht noch weiter. Sie sagt uns, dass wir nicht nur ein individuelles Bewusstsein haben, sondern dass wir unser Bewusstsein auch ständig erneuern können. Denn Bewusstsein ist Lichtenergie. Und Licht kennt keine materiellen Begrenzungen. Das ist der Grund für unsere geistige Beweglichkeit und Kreativität. Sie ist unabhängig von der Realität. Und dieses Bewusstsein brauchen wir jetzt, um unserer heutigen dynamischen und schnelllebigen Wirklichkeit gewachsen zu sein.

 

 

 

j

 

 

 

 

März 2020

 

 

Trust in Future

Vom reaktiven zum selbstbestimmten Denken

   
 

Wir leben in einer unsicheren Welt. Neben Klimawandel, rechter Gewalt und politischer Orientierungslosigkeit werden wir jetzt auch noch weltweit von einem Virus bedroht, dessen wirtschaftliche Folgen noch gar nicht abzuschätzen sind. Es ist unschwer zu erkennen, dass wir uns zurzeit trotz großartiger technologischer Fortschritte gesellschaftlich eher in einer Abwärtsspirale befinden. Stellt sich die Frage, wie wir persönlich mit dieser Entwicklung umgehen wollen. Denn sie betrifft uns alle. Und daher können wir ihr nur mit innerer Klarheit begegnen.

Grundsätzlich dürfen wir davon ausgehen, dass nichts in unserem Universum zufällig geschieht. Wir wissen heute, dass unsere materielle, sichtbare Welt nur die eine Seite der Wirklichkeit ist. Die andere Seite ist die Dimension der Zeit – die geistige Welt, die für alle Entwicklungen und Prozesse in unserem Universum verantwortlich ist. Wir können uns diese geistige Welt als ein universelles dynamisches Energiefeld vorstellen, in dem alles was existiert durch Lichtschwingungen miteinander vernetzt ist. Unsere Zeit besteht daher aus Lichtschwingungen, durch die wir mit unserem eigenen Geist verbunden sind.

 

 

 

 

Changing Time

 

 

 

 

Wenn wir uns also fragen, was im Moment mit unserer Welt los ist, dann müssen wir uns mit dem Licht beschäftigen, das unsere aktuelle Zeitqualität bestimmt. Und hier wissen wir aus der Astrophysik, dass die Lichtintensität der Sonne seit einigen Jahren zunimmt, da sich unser Sonnensystem gerade durch einen Photonengürtel bewegt. Photonenlicht hat eine höhere Schwingung als unser gewohntes Sonnenlicht. Und da Licht unser Leben bestimmt, wirkt sich dieses neue Licht unmittelbar auf unser Lebensgefühl aus. Einfach ausgedrückt: Wir wollen intensiver leben - mobiler, flexibler, schneller, smarter. Und möglichst alles sofort.

Doch es bedeutet noch mehr. Photonenlicht ist vergleichbar mit Laserlicht. Es hat die Kraft, Materie zu transzendieren. Die neue Lichtqualität stellt damit unser bisheriges Realitätsverständnis auf den Kopf. Denn hiernach ist das, was wir als Realität wahrnehmen, immer das Ergebnis unseres Bewusstseins. Wir erschaffen also unsere Realität durch unsere eigenen Überzeugungen. Damit hat unser naturwissenschaftliches Weltbild ausgedient. Wir erleben daher heute in Wahrheit eine Bewusstseinskrise – den Wandel von einem außenorientierten, reaktiven Denken hin zu einem freien, selbstbestimmten Denken.

Dieser Wandel wird sich in Zukunft immer stärker bemerkbar machen, denn unser materielles Denken – ein Denken in Gegensätzen und Abgrenzungen -bringt uns in der digitalen Welt nicht mehr weiter. Wir müssen lernen in neuen Möglichkeiten zu denken und unsere Probleme nicht mehr als Bedrohung oder persönliches Scheitern ansehen, sondern als Chance neu zu denken. Denn Probleme finden nur im Bewusstsein statt. Sobald wir wissen, welche Überzeugungen dazu geführt haben, können wir unser Denken ändern - und damit über das Problem hinauswachsen.

 

 

 

j

 

 

 

 

Februar 2020

 

 

 

Just in time

Wie frei sind wir wirklich, wenn es um unsere Zeit geht?

   
 

Unsere westliche Kultur ist geprägt vom Geist individueller Freiheit und Selbstbestimmung. Doch in Wahrheit fühlen viele Menschen sich eher unfrei in ihrer Zeitgestaltung und haben häufig Angst, ihren Aufgaben nicht gewachsen zu sein. Dabei ist diese Angst aus wissenschaftlicher Sicht vollkommen unbegründet. Denn Zeit findet nur in unserem Bewusstsein statt. Das heißt: So, wie wir über unsere Zukunft denken, so erleben wir sie auch. Und da jeder ein individuelles Bewusstsein hat, ist jeder auch Schöpfer seiner eigenen Zukunft. Das macht unsere geistige Freiheit aus.

 

 

 

 

Strategiewechsel

 

 

 

 

Dies hört sich vielleicht für manche irritierend an. Doch wir sollten uns bewusst machen, dass unser Verstand selektiv arbeitet. Er kann nur das wahrnehmen, was er an Informationen und Erfahrungen gespeichert hat. Daher entspricht das, was wir erleben, immer nur unserem eigenen Bewusstsein. Wir bestätigen uns sozusagen immer selbst.

Und seit der Quantenphysik wissen wir, dass dieses Resonanzprinzip universell gilt. Wir leben in einem unendlichen, dynamischen Energiefeld, in dem alles, was ist, auf Resonanz basiert. Doch wir fangen gerade erst an zu begreifen, was das für unser Leben bedeutet. Ähnlich wie vor 500 Jahren, als die damalige Welt komplett auf den Kopf gestellt wurde, sind wir auch heute wieder aufgefordert, unsere Vorstellung von der Wirklichkeit zu korrigieren.

Durch die Naturwissenschaft haben wir uns daran gewöhnt, uns ausschließlich auf unsere materielle Wirklichkeit zu konzentrieren. Wir denken in materiellen Kategorien und definieren uns über das, was wir materiell beweisen können. Doch seit der Quantenphysik wissen wir, dass noch eine andere Wirklichkeit existiert – die subatomare Welt des Geistes. Diese Welt wird auch das Feld der unendlichen Möglichkeiten genannt. Denn in dieser Dimension sind alle Informationen aus allen Zeiten und allen Bewusstseinsebenen miteinander vernetzt – vergleichbar mit einem Internet, in dem Raum und Zeit aufgehoben sind.

Dieses Feld der unendlichen Möglichkeiten ist unsere Lebensgrundlage - die universelle Schöpferebene, die uns permanent mit neuer Energie und neuen Informationen versorgt und durch die wir mit unserem eigenen Geist verbunden sind. Man kann auch sagen, dass unser Geist die „Nabelschnur“ ist, die uns mit diesem Feld verbindet. Doch es liegt an uns, wie stabil diese Nabelschnur ist. Das heißt, wie sehr wir wirklich daran glauben, im Feld der unendlichen Möglichkeiten zu leben und unsere Zukunft frei von Erfahrungen, Ängsten und gesellschaftlichen Zwängen gestalten zu können.

Dies ist die große Herausforderung unserer heutigen Zeit. Denn wenn wir von Transformation sprechen, dann ist damit der Wechsel vom materiellen Bewusstsein zum Quantenbewusstsein gemeint – von einem Denken, das sich an der Vergangenheit orientiert, hin zu einem Denken, das sich immer wieder erneuert. Das sich an Möglichkeiten orientiert anstatt an Problemen und vom Gelingen ausgeht anstatt vom Scheitern.

Doch wie immer, wenn wir etwas Neues lernen, gehört auch hier Disziplin und Selbstvertrauen dazu. Vielleicht fühlen Sie sich ja ermutigt, in Zukunft etwas genauer darauf zu achten, wie Sie über Ihre Zeit denken. Denn wenn wir wollen, dass sich unsere Ziele „just in time“ realisieren, ist es wichtig, dass wir auch daran glauben.

 

 

 

j

 

 

 

 

Januar 2020

 

 

 

Think new

Wie die Quantenphysik unser Denken verändert

   
 

Wir stehen am Anfang eines neuen Jahrzehnts. Viele verbinden damit neue Hoffnungen und Erwartungen an die Zukunft. Doch im Grunde wissen wir sehr wenig darüber, wie sich die Zukunft entwickelt. Trotz großartiger Fortschritte in Forschung und Technologie bleibt die Zukunft bisher für uns noch immer ein Unsicherheitsfaktor.

Aber das könnte sich schon bald ändern. Denn seit der Quantenphysik wissen wir, dass das, was wir als Zeit erleben, die Manifestation unserer eigenen Gedanken und Glaubensvorstellungen ist. Wir dürfen uns daher von der Vorstellung verabschieden, nicht zu wissen, wie unsere Zukunft wird. Sie ist immer das Ergebnis unserer eigenen Zukunftsvorstellungen. Wir sollten uns also gut überlegen, ob wir das, woran wir glauben, auch erleben wollen.

 

 

 

 

Das neue Realitätsverständnis

 

 

 

 

Die Quantenphysik stellt damit unser gesamtes bisheriges Weltbild auf den Kopf, indem sie uns erklärt, dass nicht die Zeit unser Leben bestimmt, sondern wir selbst die Schöpfer unserer Zeit sind. Für mich steht dieser Bewusstseinswandel unmittelbar im Zusammenhang mit einem viel größeren – universellen – Change Prozess. Denn unser Sonnensystem bewegt sich zurzeit in ein neues kosmisches Energiefeld, das Astrophysiker den Photonengürtel nennen. Dieser Photonengürtel wird unser Leben auf der Erde für die nächsten 2000 Jahre prägen. Denn solange braucht unser Sonnensystem, um ihn zu durchqueren.

Es geht also um viel mehr als wir uns momentan vorstellen können. Wir werden in den nächsten Jahren Entwicklungen erleben - sowohl technologisch als auch spirituell, die unsere bisherige Vorstellungswelt übersteigen. Wir werden sozusagen in eine neue Entwicklungsstufe unseres Menschseins „hineingeboren“, in der unser Bewusstsein auf eine höhere Ebene angehoben wird. Denn das Photonenlicht hat eine andere Lichtqualität als unser gewohntes Sonnenlicht. Das bedeutet: Unser Bewusstsein wird transparenter, sodass unsere Wahrnehmungsfähigkeit zunimmt. Wir werden feinfühliger und neugieriger in unserem Denken, können Informationen schneller verarbeiten und Zusammenhänge erkennen, die uns bisher verborgen waren.

Doch diese Entwicklung hat auch eine Schattenseite, die wir gerade in 2019 sehr deutlich zu spüren bekommen haben. Und die auch in diesem Jahr noch einige unangenehme Überraschungen für uns bereithält. Denn je stärker das Photonenlicht wird, umso mehr verdrängte Emotionen kommen in uns ans Tageslicht – wie der Anstieg an psychischen Erkrankungen, aber auch die zunehmende Gewaltbereitschaft zeigen. Wer jedoch den Mut hat, sich seinen eigenen Ängsten und ungelösten Problemen aus der Vergangenheit zu stellen und sich damit zu versöhnen, wird diese Zeit als eine tiefgreifende geistige Erneuerung und Bereicherung seines Lebens erfahren. Ich wünsche Ihnen daher viel Mut, Selbstvertrauen und Awareness für 2020.

   

 

   

 

   

 

   

 

   

 

   

 

           
           
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