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18.10.2017

Freiheit ist eine Frage des Bewusstseins

Wenn wir uns unsere kulturelle Entwicklung anschauen, wird deutlich, dass die meisten Veränderungen von dem Bedürfnis nach Freiheit inspiriert waren. Und obwohl die Vorstellung von Freiheit im Laufe der Jahrhunderte immer wieder variierte, lässt sich unsere Geschichte doch als ein kontinuierliches Streben nach Unabhängigkeit zusammenfassen. Egal, ob es religiös, politisch, wirtschaftlich oder individuell motiviert war.

Dies gilt auch heute noch. Nur mit dem Unterschied, dass in unserer global vernetzten Welt alle diese verschiedenen Freiheitsbestrebungen gleichzeitig passieren. Und das direkt in unserer Nachbarschaft. Plötzlich fühlen sich Menschen in Europa wieder in ihrer religiösen Selbstbestimmung eingeschränkt, obwohl wir schon seit langem Glaubensfreiheit haben. Und auch unsere individuellen Freiheiten, die wir bisher als selbstverständlich angesehen haben, werden durch die neue Gewaltbereitschaft in Europa auf die Probe gestellt.

Doch daneben findet noch eine andere Entwicklung statt, die unsere geistige Freiheit nachhaltig beeinflussen wird. Denn zum erstem Mal in unserer Evolution sind wir in der Lage, künstliche Intelligenz herzustellen. Und wie es aussieht, ist diese künstliche Intelligenz uns überlegen. In ein paar Jahren werden Maschinen nicht nur Serviceleistungen übernehmen - wie das heute bereits der Fall ist. Sie werden auch unsere Zukunft vorhersagen.

Diese technische Möglichkeit wird in einigen Ländern bereits sehr erfolgreich zur Prävention von Verbrechen eingesetzt. Und auch Banken nutzen sie, um anhand von Kundendaten errechnen zu können, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Kunde den Kredit auch tatsächlich zurückzahlen kann. Transparenz bekommt damit eine ganz neue Bedeutung. Doch bei allen Vorteilen, die ein vorhersehbares Leben bietet, stellt sich auch die Frage, wie viel Freiheit uns in Zukunft noch bleibt.

Wir sollten uns daher frühzeitig auf diese neue technische Entwicklung einstellen und uns überlegen, wie wir damit umgehen wollen. Ich persönlich orientiere mich hierbei an dem Wissen der Quantenphysik. Denn danach ergibt sich unsere Zukunft nicht automatisch aus unserer Vergangenheit - dem Prinzip, nach dem künstliche Intelligenz arbeitet. In der Quantenphysik laufen Prozesse nicht chronologisch ab. Sie folgen der Dynamik des Geistes.

Und das bedeutet, je mehr Aufmerksamkeit wir einer Sache geben, desto schneller realisiert sie sich. Ein Beispiel dafür ist der Einzug der AfD in den Bundestag. Aber wir können unsere Zeit auch dazu nutzen, in unsere eigenen Ziele zu investieren - anstatt anderen unsere Aufmerksamkeit zu schenken. Wir müssen nur daran glauben, dass unser Geist seine eigene Schöpferkraft besitzt. Dann können wir ganz entspannt in unsere Zukunft schauen.