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März 2017

Je ne regrette rien

Mit sich selbst im Frieden sein

   

Während ich über die Zeitqualität für den März nachdachte, kam mir plötzlich der Satz „Je ne regrette rien“ aus dem berühmten Chanson von Edith Piaf in den Sinn. Das Lied ist eine Hymne an das Leben. Und an die Möglichkeit, die uns das Leben bietet, immer wieder neu anzufangen – ganz egal, was vorher war. Ich bereue nichts, heißt es hier. Nicht das Gute. Nicht das Schlechte. Ich bin froh über die Vergangenheit. Ich fange wieder bei Null an.

Je ne regrette rien. Das könnte auch der Titelsong für den März sein. Denn aus astrologischer Sicht geht es jetzt darum, die Erfahrungen der letzten zwölf Monate hinter sich zu lassen, um frei zu sein für den neuen Zyklus, der mit der Tagnachtgleichen am 20. März – auch Frühlingspunkt genannt - beginnt. Dann endet nämlich das Marsjahr, das uns mit seiner kriegerischen Energie ziemlich in Atem gehalten hat. Und es beginnt ein neuer Zyklus.

Mit dem neuen Zyklus steht uns jetzt ein Jahr bevor, in dem das geistige Klima auf unserer Erde wieder optimistischer und lebensbejahender wird. Denn die nächsten zwölf Monate werden von der Sonne dominiert. Das ist eine gute Zeit, um sich wieder mehr um sich selbst und die eigenen Ziele zu kümmern. Denn in einem Sonnenjahr geht es darum, den Wert des eigenen Lebens zu erkennen und zu schätzen.

Die Wochen vor und nach der Tagnachtgleichen sind jedoch nicht ganz einfach zu managen. Denn da unser eigenes Energiefeld eng mit dem des Kosmos verbunden ist, nehmen wir den energetischen Wandel – bewusst oder unbewusst - auch in uns selbst wahr. Es kann daher sein, dass Sie sich in dieser Zeit unsicher oder traurig fühlen – ohne genau zu wissen warum.

Wir können uns aber auch bewusst auf diesen Prozess von Stirb & Werde einlassen. Wir können – wie im Chanson – mit der Vergangenheit Frieden schließen, um wieder bei Null anzufangen. Denn nur dann haben wir die Chance, uns weiterzuentwickeln. Wer nicht mit dem einverstanden ist, was war, bleibt ein Gefangener seiner Erfahrungen und ist gezwungen, sie ständig zu wiederholen. Nach dem Motto: Und ewig grüßt das Murmeltier.

Ein Neuanfang ist daher nur möglich, wenn wir mit uns selbst in Frieden sind. Wenn wir wie Edith Piaf sagen können: Ich bin froh über meine Vergangenheit. Das ist die kosmische Botschaft des Fischemonats März, der auch mit einem Nullpunkt endet – dem Frühlingspunkt, an dem Tag und Nacht gleich lang sind. Und darum überrascht es auch nicht, dass genau zu Beginn des Fischezeitalters vor 2000 Jahren die Botschaft von Frieden und Versöhnung in die Welt kam.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie den Geist des Friedens für sich selbst annehmen können und unbeschwert in den neuen Lebenszyklus gehen.